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Am 27.10.2020 stellt Dr. Jörg Rupp sein Unternehmen Ignite Group auf der HHL Virtual Start-up Career Fair vor.

Die Start-up Career Fair

Die Start-up Career Fair ist eine der ältesten und erfolgreichsten Veranstaltung zum Unternehmertum der HHL Leipzig Graduate School of Management. Initiiert wird diese von Dekan Professor Stubner und findet zweimal im Jahr statt.

An der Veranstaltung werden sechs erfolgreiche Start-ups teilnehmen und über ihren unternehmerischen Werdegang erzählen. In der Regel werden Sie den HHL-Studenten exklusive Praktika sowie Managementpositionen anbieten.

Informationen zur jetzigen Start-up Career Fair

Auf der virtuellen Start-up Career Fair wird Dr. Jörg Rupp sein Unternehmen Ignite Group vorstellen.

Meine Arbeit

Seit zwei Jahren bin ich im Back-Office tätig, dem “Herzstück” unserer Firma. Dort halten wir die Fäden zusammen und sind die zentralen Ansprechpartner für Kollegen, Kunden, Dienstleister und Partner.

Zu meinen Aufgaben gehören unter anderem die sog. Mittelabrufe für unsere Kunden. Wurde der Förderantrag bewilligt und der Zuwendungsbetrag festgelegt, sind wir dafür verantwortlich, das die entsprechenden Fördergelder für die Projektarbeit quartalsweise angefordert werden. Dazu gehört es z.B. die Stundennachweise zu prüfen und die Zahlungsanforderungen vorzubereiten. Auch für das jeweilige Projektcontrolling sind wir verantwortlich – wurde der Zeitplan eingehalten, gab es Engpässe? Das macht mir viel Freude.

Wir sind im Back-Office die Telefonzentrale. Ich verteile und erfasse Anrufe und bin so immer im zwischenmenschlichen Kontakt mit ganz verschiedenen Schnittstellen. Vom Kunden bis zum Lieferanten, alles läuft hier zusammen. Zusätzlich kümmere ich mich um die „Buchhaltung“ und bereite alles für unseren Steuerberater vor.

Natürlich kommen viele Kleinigkeiten jeden Tag dazu, Terminorganisation, Bestellungen, Angebote und Rechnungen – die Menge macht’s! Das ist auch die größte Herausforderung für mich – alles im Blick zu behalten, die Ruhe zu bewahren und querzudenken: “Was könnte als nächstes kommen?”. Dabei helfen mir im Büro vor allem die hervorragende Kommunikation und das Miteinander im Team. Dadurch wird vieles etwas einfacher und strukturierter.

Mein Tag

Wenn ich morgens ins Büro komme, bearbeite ich zuerst die E-Mails, leite weiter und sortiere vor. Danach genehmige ich mir erstmal einen Kaffee. Zurück am Schreibtisch versuche ich systematisch vorzugehen: Anfragen von Kunden bzw. Neukunden gehen vor, dann arbeite ich meine To-Do-Liste ab – so gut es geht, denn es kommt immer wieder neues, unvorhergesehenes dazu. Wenn mal was schiefläuft, bin ich wahrscheinlich diejenige, die sich am meisten über sich selbst ärgert.

Zum Ausgleich helfen mir vor allem meine Kinder. Die beiden sind zwar schon so groß, dass sie mich nicht mehr so viel um sich brauchen, aber gemeinsame Zeit ist uns dennoch sehr wichtig. Deswegen legen wir zuhause sehr viel Wert darauf, einmal am Tag gemeinsam zu essen und uns auszutauschen und erzählen über unseren Tag. Wenn sich am Wochenende die Gelegenheit bietet, fahre ich gerne mal weg – an anderen Orten kommt man wieder auf andere Gedanken. Im Alltag ist Musik mein ständiger Begleiter, je nach Stimmung ist von aktueller Musik, über 90-er Jahre Techno bis zu AC/DC alles dabei (…nur das “Headbanging” klappt nicht mehr so gut wie früher).

Mein Tipp für Dich

Zeit ist ein hohes Gut. Die Welt und das Leben sind durch die Kommunikationsmöglichkeiten so schnelllebig geworden, dass es so kostbar ist, einfach mal innezuhalten – den Moment zu genießen und das “Jetzt” wahrzunehmen!

Wenn ihr wie Melanie unsere Verwaltungszentrale unterstützen wollt, dann schaut auf unserer Karriere-Seite vorbei. Wir freuen uns darauf, euch kennenzulernen.

“Die neue Forschungszulage – Wer kann sie wo und wie beantragen?”: Im Online Seminar zum Thema Forschungszulage und deren Beantragung spricht Dr. Jörg Rupp über das neue Instrument zur Förderung von Forschung und Entwicklung. Jetzt registrieren!

Über die neue Forschungszulage

Die neue Forschungszulage kann rückwirkend für Forschungs- und Entwicklungsprojekte beantragt werden. Besonders interessant ist die neue steuerliche Forschungsförderung zudem für größere Unternehmen. Das Antragsverfahren dazu ist zweistufig – und ähnlich komplex wie das der Projektförderung.

Infos zum Online Seminar Forschungszulage

Im Online Seminar stellt Jörg Rupp die steuerliche Forschungsförderung vor sowie die Vor- und Nachteile.

Das Forschungszulagengesetz (FZulG) regelt das zweistufige Antragsverfahren für die steuerliche Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten. Die Forschungszulage erstattet Unternehmen bis zu 25 Prozent der Personalkosten ihrer FuE-Vorhaben in Form einer Steuerrückzahlung.

Das Antragsverfahren

Das Antragsverfahren zur Forschungszulage besteht aus zwei Stufen:

  1. Bescheinigungsstelle: Die Bescheinigungsstelle bewertet, ob die beschriebenen FuE-Vorhaben den Kriterien des FZulG entsprechen und stellt bei Bewilligung die Bescheinigung aus. Der Antrag auf Bescheinigung kann sowohl vor als auch während der Durchführung des FuE-Projektes oder nach Ablauf des Wirtschaftsjahres gestellt werden.

  2. Finanzamt: Voraussetzung zur Beantragung der steuerlichen Unterstützung ist die Bescheinigung. Nach erfolgreicher Beantragung bei der Bescheinigungsstelle und Vorliegen der Bescheinigung wird die Forschungszulage beim zuständigen Finanzamt beantragt. Das Finanzamt bestimmt die Bemessungsgrundlage der Unterstützung und erteilt die Forschungszulage nach Ende des Wirtschaftsjahres rückwirkend in Form einer steuerlichen Rückzahlung.

 

Ablauf Steuerliche Förderung von FuE

Steuerliche Förderung beantragen oder Projektförderung nutzen?

Wir von der Ignite Group beraten Sie in jedem Fall. Nutzen Sie unseren kostenfreien Fördercheck – wir prüfen, welche Förderung für Sie am besten passt. Die Erstberatung ist bei uns stets kostenfrei.

 

Welche Unternehmen können die steuerliche Förderung beantragen?

Alle Unternehmen, unabhängig von ihrer Größe und Gewinnsituation, die in Deutschland steuerpflichtig sind und Forschung und Entwicklung betreiben, können die steuerliche Förderung beantragen. Die Förderung deckt auch Auftragsforschung ab, die innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) durchgeführt wird. Zudem werden Kooperationen zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen gefördert.

Was versteht das Forschungszulagengesetz unter FuE-Vorhaben?

Das Gesetz beschreibt Forschung und Entwicklung als Vorhaben, die Neuentwicklungen oder wesentliche Verbesserungen hervorbringen. Grundsätzlich ist die Förderung themenoffen – die Ergebnisse sollen einen wesentlichen wissenschaftlichen oder technischen Fortschritt darstellen. Neue Verwendungsweisen bereits bestehender Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren werden hingegen nicht als förderfähig anerkannt.

Zum kostenfreien Fördercheck

FAQ

Besuchen Sie unsere FAQ, um weitere Informationen zur Forschungszulage, zur Beantragung und zu den Voraussetzungen zu erhalten!

ZIM Projekte eröffnen Antragstellern verschiedene Möglichkeiten der Projektförderung. Ob ein FuE-Projekt im Alleingang, in Kooperation oder im Netzwerk durchgeführt wird – das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand bringt einige Vorteile für KMU und Forschungseinrichtungen mit sich.

ZIM Projekte – Welche Möglichkeiten gibt es?

Grundsätzlich können ZIM Projekte alleine oder gemeinsam mit anderen Unternehmen oder Forschungseinrichtungen durchgeführt werden. Außerdem gibt es Netzwerkprojekte, die im Konsortium bearbeitet werden. Zudem fördert ZIM Leistungen zur Markteinführung sowie Durchführbarkeitsstudien.

ZIM Durchführbarkeitsstudien

Mit den ZIM Durchführbarkeitsstudien fördert das BMWi Vorstudien, die auf ein ZIM FuE-Projekt vorbereiten. Beispielsweise können in Vorbereitung auf das eigentliche Innovationsprojekt technische Tests, Untersuchungen der Stand der Technik, eine Analyse des Marktpotenzials oder eine Patentrecherche durchgeführt werden. Die maximale Dauer beträgt acht Monate.

Mehr zu ZIM Durchführbarkeitsstudien erfahren

ZIM Projekte im Alleingang: ZIM Einzelprojekte

In einem ZIM Einzelprojekt stellt ein Unternehmen allein einen ZIM Antrag. Dennoch ist es dabei möglich, Dienstleister zu beauftragen und Unteraufträge fördern zu lassen, sofern diese eine FuE-Leistungen erbringen. Vorteil: Der alleinige Antragsteller behält alle Rechte an den Forschungsergebnissen des Projektes. Nachteil: Das Unternehmen trägt das Projektvolumen alleine. Zwar wurden mit der neuen Richtlinie die förderfähigen Kosten für ein Einzelprojekt erhöht, die Förderquote ist im Vergleich zu den Kooperationsprojekten jedoch etwas geringer.

ZIM Projekte in Zusammenarbeit: ZIM Kooperationsprojekte

ZIM Projekte im Netzwerk: ZIM Innovationsnetzwerke

Ein ZIM Innovationsnetzwerk beschäftigt sich mit einem Themengebiet, in dem es Entwicklungs- bzw. Marktbedarf gibt. Aus dem Netzwerk heraus entstehen dann wiederum verschiedene ZIM Projekte. Wie bei den ZIM Kooperationen ist auch die Mitarbeit durch ausländische Projektpartner möglich. Vorteil: Viele KMU erschließen sich so neue Vermarktungskanäle.

Die Koordination und Moderation eines Innovationsnetzwerkes sowie die Beantragung der ZIM Förderung übernimmt in der Regel eine externe Managementeinrichtung.

Beispiel eines internationalen ZIM Innovationsnetzwerkes, das wir betreuen: UmSenAuto zum Thema des autonomen Fahrens.

ZIM Leistungen zur Markteinführung

Eine Innovation ist erst dann erfolgreich, wenn sie am Markt platziert ist. Deswegen fördert ZIM zusätzlich zu den eigentlichen ZIM Projekten auch Leistungen zur Markteinführung. Unternehmen aus ZIM Einzelprojekten und Kooperationen können daher die ergänzende ZIM Förderung beantragen. Zu den Leistungen zählen beispielsweise Messeauftritte, Beratungsleistungen oder Patentanmeldungen.

Mehr

Kontaktieren Sie uns! In unserer ZIM Beratung prüfen wir Ihr Projekt auf Eignung im Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand und bringen Sie mit geeigneten Partnern aus KMU und Forschung zusammen.

Innovationsförderung – mehr erfahren

Bis zum 7. Oktober 2020 können KMU und Start-Ups Anträge für den EIC Accelerator Pilot einreichen. Was gibt es dabei zu beachten?

Faktencheck: Der EIC Accelerator Pilot und H2020

Horizon 2020 – H2020

EIC Accelerator Pilot

Der EIC Accelerator Pilot (vormals “KMU-Instrument” oder “SME Instrument”) ist ein Innovationsförderprogramm ihm Rahmen von H2020 für innovative KMU. Die Förderung ist außerdem themen- und technologieoffen. Zudem werden auch nicht-technologische Innovationen unterstützt. Neben den Fördergeldern bietet der EIC Accelerator Pilot außerdem die Möglichkeit an, Beteiligungskapital zu beantragen. Antragsberechtigt sind ausschließlich gewinnorientierte KMU, die die KMU Kriterien der EU erfüllen, mit Sitz in der EU oder in einem Horizon 2020 assoziertem Land.

Weitere Infos zum EIC Accelerator

Weitere Voraussetzungen für die Antragstellung

Der EIC Accelerator fördert hoch risikoreiche Ideen mit hohem Marktpotenzial und Innovationsgrad. Deshalb sollte die Innovation disruptiv sein und bestehende Geschäftsmodelle, Produkte, Technologien und Dienstleistung komplett umstrukturieren oder bestehende Märkte neu ordnen.

Reifegrad – Technology Readiness Level (TRL)

Bei der Beantragung muss der sogenannte “Technologiereifegrad” TRL 5 oder 6 vorliegen. Das bedeutet, die Forschung soll abgeschlossen und die Technologie in relevanter Umgebung geprüft sein, bzw. ein Demonstrator vorliegen, der funktionsfähig ist.

Bewertungskriterien des EIC Accelerator Pilot

Anträge werden auf drei Kriterien geprüft und bewertet:

  • Impact – Marktfähigkeit
  • Excellence – Innovationsstärke
  • Implementation – Qualität der Umsetzung

Alle drei Kriterien werden dann zu gleich mit jeweils 1/3 gewichtet. Im Fokus der Bewertung stehen dabei Aspekte wie das Risiko- und Marktpotenzial, der europäische Mehrwert und der USP, also das Alleinstellungsmerkmal der Innovation.

Cut-Off-Dates – Die Stichtage

Über das Jahr verteilt gibt es in der Regel vier Stichtage für den EIC Accelerator Pilot. Der nächste und letzte Stichtag in diesem Jahr ist der 7. Oktober 2020. KMU können die Anträge aber laufend einreichen und haben bis zum Stichtag die Möglichkeit, diese zu bearbeiten. Zu spät eingereichte Anträge werden in der jeweiligen Förderrunde nicht mehr berücksichtigt. Die Stichtage für 2021 sind noch nicht bekannt.

Unterstützung für KMU

Unsere Unterstützung und KMU Beratung: Wir prüfen Ihr Projekt auf die Kriterien der EU Förderung und geben Ihnen dann kostenfrei und unverbindlich unsere Einschätzung zu Ihren Erfolgsaussichten.

Full Service: Wir schreiben Ihren EIC Antrag – unsere erfahrenen KMU Berater gestalten Ihren Antrag und bereiten die Einreichung für Ihr Unternehmen vor. Außerdem betreuen wir Sie bei der Projektabwicklung und bei den Zwischenberichten. Sie haben somit keinen Aufwand mit der Administration.

Füllen Sie unseren kostenfreien Fördercheck aus und starten Sie noch heute mit uns Ihren EIC Accelerator Antrag!

Am 24. September findet die erste Business Online Conference der Fahrzeug-Initiative Rheinland-Pfalz statt. Dr. Jörg Rupp spricht über mögliche Förderungen.

Über die Fahrzeug-Initiative Rheinland-Pfalz

Der Fahrzeuginitiative Rheinland Pfalz e.V. ist ein Verbund von Unternehmen und Organisationen der Automobilbranche. Er verfolgt das Ziel, regionale Unternehmen stärker miteinander zu vernetzen. Deshalb wird der Austausch zwischen den Akteuren der Branche nachhaltig gefördert und gestärkt. Der Verein steht in engem Kontakt zum rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium. Somit werden die Interessen der Mitglieder gegenüber der Politik vertreten. Die Fahrzeuginitiative Rheinland-Pfalz informiert seine Mitglieder stetig über Neuerungen damit diese sich darauf vorbereiten können. In diesem Netzwerk werden die Interessen sowie Bedürfnisse der Branche gebündelt und strategische Ziele für das Voranbringen des Standortes festgelegt.

Die Business Online Conference

In der 1. Business Online Conference stellt Jörg Rupp in einer visuellen Präsentation verschiedene Fördermöglichkeiten vor.

In der 11. Ausgabe der Produktion 2020 beschreibt Dr. Jörg Rupp wieso es gerade in Krisenzeiten für kleine und mittelständische Unternehmen ratsam ist, Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu starten.

Wie Unternehmen mit Innovationsförderung die Beschäftigung hoch halten

Kurzfristig hat die Absicherung des Unternehmens Priorität. Dafür sind beispielsweise Soforthilfen oder KfW-Kredite bewährte Mittel zur Liquiditätssicherung. Jedoch ist es langfristig gesehen durchaus sinnvoll, in FuE-Projekte zu investieren.

An dieser Stelle greifen geeignete Innovationsförderungen, wie beispielsweise ZIM, das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand. Damit fördert das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) FuE-Projekte kleiner und mittelständischer Unternehmen, branchen- und technologieoffen. Die Zuschüsse sind sog. “verlorene” Zuschüsse, d.h. sie müssen nicht zurückgezahlt werden.

Zum Artikel in der Produktion

Den kompletten Artikel gibt es hier zum Nachlesen:

Produktion Nr. 11, 2020, S.13: Hier geht es zur Online Ausgabe des Artikels

Jetzt Innovationsprojekt starten

Starten Sie jetzt Ihr FuE-Projekt! Wir finden die bestmögliche Förderung für Sie und Ihre Mitarbeiter.

Weitere Infos zur Innovationsförderung

Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) fördert Unternehmen mit nicht rückzahlbaren Zuschüssen und ebnet ihnen den Weg zur Innovation. Der Nutzen der ZIM Förderung ist damit dreifach: Risikominimierung, Wettbewerbsvorteil, Vernetzung.

ZIM im Überblick

Das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist mit über 3.000 Bewilligungen pro Jahr das größte Förderprogramm der Bundesregierung und fördert kleine und mittelständische Unternehmen (KMU). Somit leistet die Förderung einen erheblichen Beitrag zur Stärkung von KMU. Das Förderprogramm ist grundlegend branchen- und technologieoffen und wurde Anfang des Jahres unter neuer Richtlinie erneut veröffentlicht. Diese bietet neue und verbesserte Konditionen für alle Unternehmen, auch für Start-Ups und Unternehmen bis 1.000 Mitarbeiter.

Ziele der ZIM Förderung

Die ZIM Förderung stärkt kleine und mittelständische Unternehmen mittels nicht rückzahlbarer Zuschüsse und somit deren Innovationskraft. Neben den ZIM Einzelprojekten spielen ZIM Kooperationen dabei eine entscheidende Rolle in der Innovationsförderung. ZIM Kooperationen können mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus In- und Ausland gefördert werden. Durch die daraus hervorgehende Internationalisierung können sich Unternehmen somit auf dem Weltmarkt etablieren und ihre Position nachhaltig stärken. Internationale Kooperationen erhalten daher eine höhere Förderquote.

ZIM Nutzen

Mit einer ZIM Förderung ergibt sich für die Antragsteller ein dreifacher Nutzen. Ein Betrieb kann, vereinfacht gesprochen, zwischen 50 und 120 Prozent des Arbeitnehmerbruttogehalts als Zuschuss erhalten. Somit erhöht sich die Liquidität des Unternehmens und es ergeben sich effektive Nutzen:

  • Risikominimierung: Das Risiko, das mit einer Neuentwicklung oder einem FuE-Projekt einher geht, sinkt und damit auch die Hemmschwelle zur Innovation.
  • Wettbewerbsvorteil: Mit Hilfe der eigenen Innovation sowie FuE-Projeke, ist es für den Betrieb möglich, sich vom Wettbewerb abzusetzen und sich somit als Marktführer zu positionieren.
  • Vernetzung: Durch die internationale Vernetzung steigt der Wissenstransfer, zudem öffnen sich potenzielle Vermarktungskanäle.

Zusätzlich bietet ZIM die Möglichkeit, weitere Leistungen zu unterstützen, wie beispielsweise für die Patentierung, für Messeauftritte, für Vorstudien (ZIM Durchführbarkeitsstudien) und für das Erwerben von Zertifikaten.

ZIM nutzen und durchstarten!

Dr. Jörg Rupp steht den VDI (Verband Deutscher Ingenieure) Nachrichten im Interview Rede und Antwort bezüglich Innovationsförderung während der Krise – außerdem zu Fördermöglichkeiten in Deutschland und der EU.

Innovationsförderung während der Krise nutzen

ZIM oder Forschungszulage?

Im Interview geht es außerdem um die neue steuerliche Forschungsförderung – im Vergleich zum Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand. Zwar sei die Beantragung der Forschungszulage ziemlich niederschwellig (im Vergleich dazu umfasse ein ZIM Antrag mehrere umfangreiche Anlagen und Erläuterungen), dennoch profitieren kleine und mittelständische Unternehmen eher wenig davon. Es sei zu befürchten, dass sich die Maßnahmen kannibalisieren, so Rupp.

EU-Förderung nutzen

Auch zum Thema EU-Förderung geht Rupp im Interview ein. Der EIC-Accelerator sei als Innovationsförderung ebenfalls geeignet – allerdings sei hierbei immer auch ein bisschen Glück entscheidend, da das Programm eine hohe Nachfrage erfahre.

Mehr dazu

Das komplette Interview gibt es zum Nachlesen auf Seite 21 in der Ausgabe vom 7. August 2020 zum Thema “Innovationen: Wie das Neue in die Welt kommt”