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Fördermittel für Digitalisierung, IT und Softwareentwicklung

Digital- und IT-Teams sollen gleichzeitig schnell liefern und dauerhaft tragfähige Systeme bauen. Was früher oft genügte, nämlich Funktionen zügig auszuliefern, muss heute regulatorischen Anforderungen standhalten, unter KI- und Datenlasten wirtschaftlich skalieren und sich an klaren Kosten- und Wirkungskriterien messen lassen. Ein großer Teil dieser Arbeit kann förderfähig sein, wird im Alltag aber selten als solcher erkannt, weil sie nicht immer wie klassische Forschung aussieht.

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Die Entwicklungen, die Ihre Roadmap prägen

KI ist Infrastruktur geworden, kein Feature. Entscheidend ist die technische Grundlage: Datenpipelines, Modellintegration, Monitoring und Betriebssicherheit.

Die Kosten der Digitalisierung sind Führungsthema. Cloud, Rechenleistung, Lizenzen und Energiebedarf beeinflussen Skalierbarkeit, Marge und Investitionsentscheidungen.

Software- und Anwendungsentwicklung

Neue Algorithmen, deutliche Verbesserungen bei Leistung, Skalierbarkeit oder Stabilität sowie Plattformarbeit, die echtes Erproben erfordert, nicht nur die Umsetzung bekannter Muster.

Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen

Die Entwicklung oder wesentliche Anpassung von Modellen sowie der technischen Systeme, die KI zuverlässig, nachvollziehbar und wirtschaftlich nutzbar machen.

Datenarchitektur und Analytik

Echtzeit- und Hochvolumenarchitekturen, datenschutzwahrende Verarbeitung und Analyseplattformen, die über die Möglichkeiten gängiger Standardwerkzeuge hinausgehen.

Cybersicherheit und Resilienz

Schutz-, Erkennungs- und Wiederherstellungsverfahren, deren Wirksamkeit erst entwickelt, getestet und nachgewiesen werden muss.

Effizienz und nachhaltige IT

Entwicklungsarbeit an Rechen- und Energieeffizienz, wenn der Effekt nicht aus bekannten Verfahren ableitbar ist.

Die Programme dahinter

Welche Instrumente für Ihr Vorhaben in Frage kommen, hängt vom Markt ab. In Deutschland fällt Digital und IT meist in die Entwicklungsförderung, weil es kein eigenständiges Digitalisierungsprogramm gibt. Je nach Vorhaben greifen dort die Forschungszulage, das ZIM und thematische Calls aus kmu-innovativ oder dem IGP.

Je nach Vorhaben kommen europäische Instrumente wie der EIC Accelerator und EUREKA Eurostars hinzu.

Worauf Sie in dieser Branche achten sollten

In Digital- und IT-Projekten liegt das Förderpotenzial oft nicht im Thema selbst, sondern in der technischen Unsicherheit dahinter. Genau hier entstehen in der Praxis die meisten Stolpersteine.

01

Routine statt Entwicklung

Viele Vorhaben werden als Softwareentwicklung beschrieben, wirken im Antrag aber wie Implementierung, Konfiguration oder Integration bekannter Lösungen. Förderfähig wird ein Projekt erst dann, wenn klar wird, welche technische Unsicherheit gelöst werden musste und warum Standardwerkzeuge oder bekannte Muster nicht ausgereicht haben.

02

Zu wenig Abgrenzung der Entwicklungsanteile

Digitale Projekte enthalten oft gemischte Tätigkeiten: Architektur, Prototyping, Testing, UX, Datenmodellierung, Betrieb, Wartung und Rollout laufen nah beieinander. Wenn nicht sauber getrennt wird, welche Arbeiten echte Entwicklung sind und welche zum Tagesgeschäft gehören, wird der förderfähige Anteil häufig gekürzt.

03

Unklare Nachweise für Entwicklungszeit

Bei Softwareprojekten ist die Arbeitszeit meist der wichtigste Kostenblock. Ohne nachvollziehbare Zeiterfassung, Sprint-Dokumentation, Tickets, Arbeitspakete oder technische Entscheidungsprotokolle lässt sich später schwer belegen, wer wann an welchem FuE-Anteil gearbeitet hat.

Wie wir arbeiten

Wir beginnen nicht beim Antrag, sondern bei Ihrer Roadmap: Welche Teile Ihrer Digital- und IT-Vorhaben enthalten echte technische Unsicherheit und welche gehören zur normalen Umsetzung? Unsere Fachleute verstehen sowohl die Förderprogramme als auch die Bewertungspraxis in Software-, Daten- und KI-Projekten. Digitale und KI-gestützte Systeme unterstützen uns dabei, Programme breiter zu prüfen, Fristen im Blick zu behalten und Nachweise strukturiert zu führen. Die Bewertung der Förderfähigkeit und die fachliche Argumentation übernehmen jedoch unsere Expertinnen und Experten.

Zahlen, an denen Sie uns messen können

95%

Bewilligungsquote

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Ressources & Insights

Die Zusammenarbeit mit der Ignite Group war für uns eine große Entlastung. Dank […] der fachlichen Expertise hatten wir jederzeit das sichere Gefühl, mit unserem Förderantrag in den besten Händen zu sein.

Paula Hessing Senior Executive Assistant, MARKT-PILOT GmbH

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FAQs zur Fördermittelberatung

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Ja, wenn im Vorhaben technische Unsicherheit steckt. Nicht förderfähig ist die reine Anwendung bekannter Verfahren, etwa eine Standardintegration oder Konfiguration. Förderfähig kann Softwareentwicklung dann sein, wenn neue Lösungswege erprobt werden müssen und das Ergebnis zu Beginn technisch noch offen ist.

Der reine Einsatz vorhandener KI-Modelle ist in der Regel nicht förderfähig. Förderfähig kann aber die Entwicklungsarbeit an den Systemen darum herum sein, etwa wenn Modelle angepasst, integriert, überwacht oder so weiterentwickelt werden, dass sie zuverlässig, nachvollziehbar und wirtschaftlich betrieben werden können.

Ja, aber förderfähige Entwicklungsanteile müssen von Anfang an sauber abgegrenzt werden. Auch in agilen Projekten braucht es nachvollziehbare Arbeitspakete, technische Ziele und Zeitnachweise. Wird erst nachträglich aus Sprints rekonstruiert, wer woran gearbeitet hat, wird die Dokumentation schnell lückenhaft.