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Aus verstreuten Einzelanträgen wird ein geplanter Fördermix

Viele Organisationen beantragen das Programm, das sie kennen, und übersehen Instrumente, die besser passen oder ergänzend greifen. Das liegt selten an Unsorgfalt, sondern daran, dass niemand die gesamte Landschaft überblickt. Potenzial bleibt selten ungenutzt, weil kein passendes Programm existiert. Häufiger fehlt der vollständige Überblick: welche Instrumente zum Vorhaben passen, welche sich ausschließen und in welcher Reihenfolge sie beantragt werden.

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Was ein Fördermix nicht ist

Das Risiko entsteht vor allem nach der Bewilligung: durch nicht eingehaltene Auflagen, Projektänderungen, nicht förderfähige Kosten, fehlende Nachweise oder versäumte Fristen. In einem kombinierten Mix muss die Dokumentation deshalb von Anfang an sauber getrennt sein.

Was Ihren Fördermix bestimmt

Welche Instrumente für Sie in Frage kommen, hängt von drei Faktoren ab. Zusammen bestimmen sie, welche Programme überhaupt offenstehen.

01

Größe

Die Größe bestimmt den Zugang. Viele Programme stehen nur dem Mittelstand offen, andere sind größenunabhängig, und einige kennen höhere Fördersätze für kleinere Unternehmen.

Junge Unternehmen und Start-ups. Oft ohne nennenswerte Steuerlast und ohne lange Historie. Instrumente, die unabhängig von Gewinn oder Kreditwürdigkeit wirken, sind hier am relevantesten. Beachten Sie: Steuerliche Instrumente setzen in der Regel eigenes Personal voraus.

Mittelstand. Die breiteste Auswahl. Hier ist die Frage selten, ob es Förderung gibt, sondern über welches Instrument und mit welcher Abgrenzung.

Größere Unternehmen. Weniger Programme stehen offen, dafür geht es um größere Volumina. Die Abgrenzung der förderfähigen Anteile wird dabei wichtiger.

02

Projektphase

Machbarkeit, Entwicklung, Demonstration, Investition und Markteinführung folgen jeweils eigener Förderlogik. Ein Vorhaben, das für ein Instrument zu früh ist, kann für ein anderes genau richtig sein.

03

Branche und Standort

Die Branche bestimmt den Schwerpunkt. In den meisten Branchen trägt die Entwicklungsförderung den größten Teil, ergänzt um Investitions- und Umweltprogramme. Der Standort entscheidet zusätzlich darüber, welche regionalen Programme offenstehen.

Wie ein Fördermix in der Praxis aussieht

Förderung folgt der Arbeit, während sie reift: ein Instrument je Projekt und Phase, statt mehrerer für dieselben Kosten.

Die Vorstudie zur Frage, ob das Verfahren technisch machbar ist, läuft über eine Machbarkeits- oder Innovationsförderung. In Deutschland über kmu-innovativ oder eine ZIM-Durchführbarkeitsstudie, in den Niederlanden über die MIT Haalbaarheid.

Die anschließende Entwicklungsarbeit ist über die steuerliche Forschungsförderung förderfähig, in Deutschland über die Forschungszulage, in den Niederlanden über die WBSO.

Der Bau der Produktionslinie wird einem Investitionsinstrument zugeordnet, in Deutschland etwa GRW oder KfW, in den Niederlanden EIA oder MIA/Vamil.

Ein Softwareunternehmen baut im selben Zeitraum eine neue Plattform

Die frühe Machbarkeit einer neuen Plattform oder eines Algorithmus wird einer Machbarkeits- oder Innovationsförderung zugeordnet, in Deutschland ZIM oder kmu-innovativ, in den Niederlanden MIT Haalbaarheid.

Die laufende Entwicklung ist über die steuerliche Forschungsförderung förderfähig, soweit die Softwarearbeit echte technische Unsicherheit löst.

Ein größerer Innovationsschritt oder der Gang über die Grenze passt zu Programmen wie dem EIC Accelerator oder EUREKA Eurostars, alternativ zu einem nationalen Kooperationsprogramm, in Deutschland ZIM Kooperation, in den Niederlanden MIT R&D.

Wie wir vorgehen

Wir prüfen nicht ein Programm, sondern die gesamte Landschaft, und zwar bevor das Projekt startet. Dabei sehen wir auch auf das, was bereits durchgeführt wurde, und ob dort noch etwas möglich ist.

Zahlen, an denen Sie uns messen können

95%

Bewilligungsquote

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Ressources & Insights

Die Zusammenarbeit mit der Ignite Group war für uns eine große Entlastung. Dank […] der fachlichen Expertise hatten wir jederzeit das sichere Gefühl, mit unserem Förderantrag in den besten Händen zu sein.

Paula Hessing Senior Executive Assistant, MARKT-PILOT GmbH

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Jede Branche hat eigene Programme, Fristen und Schwerpunkte. Finden Sie Förderung entlang Ihres Sektors statt Ihres Ziels.

FAQs zur Fördermittelberatung

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Viele Kunden kommen zu uns neben ihren bestehenden Beratenden. Der Unterschied liegt in Abdeckung und Spezialisierung: Wir verfolgen tausende Programme über Zuschüsse, steuerliche Instrumente und Finanzierung hinweg, planen sie als abgestimmten Mix statt einzeln, und begleiten den gesamten Lebenszyklus bis zur Prüfung. Das findet und sichert in der Regel mehr, als eine generalistische Beratung leisten kann.

Dieselben Kosten nicht. Unterschiedliche Kostenanteile eines Vorhabens können aber über verschiedene Instrumente laufen, sofern die Abgrenzung sauber ist. Häufiger entsteht der Mix ohnehin über verschiedene Projekte.

Das hängt vom Instrument ab und ist nicht überall ein Zahlungseingang. Zuschüsse werden nach Bewilligung und Mittelabruf ausgezahlt. Steuerliche Instrumente wirken über die Steuer, senken also die Belastung, statt Geld auszuzahlen. Kredite und Garantien wirken über Konditionen und Verfügbarkeit. Wir ordnen die Instrumente danach, wann sie Ihre Liquidität tatsächlich entlasten.

Meist ja, weil auch ein einzelnes Vorhaben mehrere Phasen durchläuft. Der größere Gewinn entsteht aber, sobald mehrere Projekte parallel laufen.

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