Landesförderung: Fördermöglichkeiten nach Bundesland
Jedes Bundesland fördert nach eigenen Schwerpunkten. Was in Baden-Württemberg über ein Landesprogramm läuft, kann in Sachsen über ein anderes laufen oder dort nicht in gleicher Form verfügbar sein. Für Unternehmen mit mehreren Standorten heißt das, dass dasselbe Vorhaben je nach Ort unterschiedlich behandelt wird.
Landesprogramme sind im Verfahren oft schneller als Bundes- oder EU-Programme und für kleinere Vorhaben häufig die realistischere Option. Sie werden aber regelmäßig übersehen, weil sie weniger sichtbar sind und nicht immer zentral auffindbar erscheinen.
Wie Landes-, Bundes- und EU-Ebene zusammenwirken
Die drei Ebenen schließen sich nicht aus, sie decken unterschiedliche Teile eines Vorhabens ab. Eine Investition kann über ein Landesprogramm bezuschusst werden, während der Entwicklungsanteil desselben Projekts über ein Bundesinstrument läuft. Entscheidend ist die saubere Abgrenzung der Kosten: Dieselben Kosten lassen sich nicht doppelt fördern. Deshalb prüfen wir alle drei Ebenen gemeinsam, bevor der erste Antrag geschrieben wird, und legen die Reihenfolge fest.
Fördermöglichkeiten nach Bundesland
Wann Landesförderung die bessere Wahl ist
Kleinere Vorhaben.
Wo Bundesprogramme Mindestvolumina voraussetzen, greifen Landesprogramme oft schon deutlich früher.
Schnellere Verfahren.
Kürzere Bearbeitungszeiten und häufig laufende statt fester Antragsfenster.
Regionale Schwerpunkte.
Länder fördern gezielt entlang eigener Strategien, etwa Digitalisierung, Energiewende oder bestimmte Branchencluster.
Ergänzung zu Bundesmitteln.
Landesmittel und Bundesmittel decken häufig unterschiedliche Kostenarten desselben Gesamtvorhabens ab, allerdings nie dieselben Kosten doppelt.