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Förderung für industrielle Fertigung und Engineering

Neue Maschinen, Automatisierung, Robotik, nachhaltigere Produktion: Investitionen in die Fertigung binden Kapital, das an anderer Stelle fehlt. Gleichzeitig steckt in fast jedem Modernisierungsprojekt auch ein Entwicklungsanteil, der über andere Programme läuft als die reine Anlageninvestition. Wir prüfen beide Seiten Ihres Vorhabens, finden die passenden Programme und begleiten den Antrag bis zum Verwendungsnachweis.

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Herausforderungen, die wir in der Fertigung immer wieder sehen

Der eigentliche Engpass ist selten das Programm an sich, sondern die Zuordnung: Welche Anlage ist förderfähig, welcher Topf passt, welche Frist gilt, und welcher Anteil des Projekts ist Investition statt Entwicklung? Diese Fragen klären wir, bevor die Investition läuft.

Energieeffizienz & Dekarbonisierung

Vom Anlagentausch bis zur Prozesswärme: Programme für weniger Energieverbrauch und CO₂ sind derzeit besonders stark dotiert.

Automatisierung & Robotik

Investitionen in Robotik, Sensorik und vernetzte Anlagen, die Produktivität sichern, ohne Personal zu ersetzen.

Digitalisierung & Industrie 4.0

Vom digitalen Zwilling bis zur vernetzten Fertigung: Förderung für die Modernisierung der Produktions-IT.

Typisch förderfähige Programme

Eine Anlage mit messbar höherer Energieeffizienz ist förderfähig, reine Ersatzbeschaffung ohne technischen oder wirtschaftlichen Mehrwert meist nicht. Nachhaltige Investitionen laufen über eigene Programme mit eigenen Fristen; steckt in der Umstellung ein Entwicklungsanteil, greift dafür die Forschungszulage.

Automatisierung und Robotik sind häufig förderfähig. Für Investitionen in Maschinen, Anlagen oder Betriebsstätten kann zusätzlich die GRW-Förderung relevant sein, insbesondere wenn der Standort in einem GRW-Fördergebiet liegt.

Auch vernetzte Produktion ist häufig förderfähig. Bund und Länder bezuschussen Investitionen in Anlagen und Standorte, vor allem über die regionale Wirtschaftsförderung wie die GRW. Auf Landesebene kommen eigene Programme hinzu, etwa Invest BW in Baden-Württemberg.

Wo Sie nicht nur beschaffen, sondern entwickeln, fördern die Forschungszulage und das ZIM den Entwicklungsanteil; das ZIM nimmt seit dem 7. Juli 2026 keine neuen Anträge mehr an. Für große oder grenzüberschreitende Vorhaben erschließen wir europäische Programme wie Horizont Europa.

Welche Förderung Ihre Investitionen und Ihre Entwicklung trägt

In der Fertigung greifen mehrere Instrumente ineinander. Sie decken unterschiedliche Kostenanteile Ihres Vorhabens ab. Welche davon für Ihr konkretes Projekt tatsächlich realisierbar sind, klären wir projektbezogen, bevor der Antrag geschrieben wird.

01

Investitionszuschüsse und regionale Programme

Bund und Länder bezuschussen Investitionen in Anlagen und Standorte, vor allem über die regionale Wirtschaftsförderung wie die GRW. Auf Landesebene kommen eigene Programme hinzu, etwa Invest BW in Baden-Württemberg. Höhe und Bedingungen hängen von Standort, Investitionsvolumen und Unternehmensgröße ab.

02

Forschungszulage und ZIM für den Entwicklungsanteil

Wo Sie nicht nur beschaffen, sondern entwickeln, etwa ein neues Fertigungsverfahren oder eigene Anlagentechnik, greifen die Forschungszulage und das ZIM. Beide fördern den Entwicklungsanteil Ihrer Fertigungsprojekte, nicht die reine Anschaffung.

Die Forschungszulage wirkt über die Steuer: Sie wird mit der Einkommen- oder Körperschaftsteuer verrechnet, und ein übersteigender Betrag wird als Steuererstattung ausgezahlt, auch wenn keine entsprechende Steuerlast besteht. Eine Vorfinanzierung des Projekts ist also nötig, die Entlastung kommt nach Ablauf des Wirtschaftsjahres.

Das ZIM nimmt seit dem 7. Juli 2026 keine neuen Anträge mehr an, ausgenommen offene internationale Ausschreibungen. Die Wiederaufnahme ist für Anfang 2027 geplant.

03

Nachhaltige Investitionen und Energieeffizienz

Der größte Teil der Investitionsförderung in der Fertigung entfällt inzwischen auf Nachhaltigkeit: energieeffiziente Anlagen, Abwärmenutzung, Elektrifizierung von Prozessen und ressourcenschonende Verfahren. Diese Vorhaben laufen über eigene Programme mit eigenen Fristen und werden häufig übersehen, weil sie als Betriebsthema und nicht als Förderthema wahrgenommen werden.

04

Europäische Programme für große Vorhaben

Für große oder grenzüberschreitende Investitionen erschließen wir europäische Programme wie Horizont Europa. Sie bieten Volumen, verlangen aber präzise Anträge entlang klarer Bewertungskriterien und passen typischerweise nicht zu kleineren Modernisierungsprojekten.

So sichern wir Ihre Förderung

Vier Schritte führen von der Investitionsidee zum Bescheid.

Zahlen, an denen Sie uns messen können

95%

Bewilligungsquote

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Ressources & Insights

Die Zusammenarbeit mit der Ignite Group war für uns eine große Entlastung. Dank […] der fachlichen Expertise hatten wir jederzeit das sichere Gefühl, mit unserem Förderantrag in den besten Händen zu sein.

Paula Hessing Senior Executive Assistant, MARKT-PILOT GmbH

Nach Ziel statt nach Branche einsteigen

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FAQs zur Fördermittelberatung

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Investitionsförderung ist kein einzelnes Programm, sondern ein Sammelbegriff für öffentliche Mittel, die betriebliche Investitionen bezuschussen, etwa in Maschinen, Anlagen oder nachhaltigere Produktion. Sie wird meist als Zuschuss gewährt und in der Regel nicht zurückgezahlt. Welche Programme passen, hängt von Vorhaben, Standort und Größe ab.

Häufig förderfähig sind Automatisierung, Robotik, energieeffiziente Anlagen, vernetzte Produktion und der Entwicklungsanteil neuer Prozesse. Für Investitionen in Maschinen, Anlagen oder Betriebsstätten kann zusätzlich die GRW-Förderung relevant sein, insbesondere wenn der Standort in einem GRW-Fördergebiet liegt und das Vorhaben zur Wettbewerbsfähigkeit, Transformation oder Sicherung von Arbeitsplätzen beiträgt. Reine Ersatzbeschaffung ohne technischen oder wirtschaftlichen Mehrwert ist meist nicht förderfähig, eine Anlage mit messbar höherer Energieeffizienz, ein neu entwickeltes Fertigungsverfahren oder die investive Umsetzung neuer Produktionsprozesse dagegen schon.

Entscheidend ist, ob im Vorhaben technische Unsicherheit steckt, das Ergebnis zu Beginn also nicht feststeht. Wer eine erprobte Anlage beschafft und in Betrieb nimmt, investiert. Wer ein Verfahren anpasst, eine Anlagentechnik selbst entwickelt oder eine Prozessführung erst erproben muss, entwickelt. Beides kommt in denselben Projekten vor, wird aber über unterschiedliche Instrumente gefördert. Diese Trennung nehmen wir vor dem Antrag vor.

Ja, und in der Fertigung ist er inzwischen der größte. Energieeffizienz, Abwärmenutzung, Elektrifizierung und ressourcenschonende Verfahren haben eigene Programme mit eigenen Anforderungen und Fristen. Sie werden häufig übersehen, weil sie im Unternehmen als Betriebsthema laufen und nicht als Fördervorhaben.

Vor Auftragsvergabe. In Deutschland gilt fast immer, dass der Antrag gestellt sein muss, bevor die Investition bestellt oder beauftragt wird. Ausnahmen sind selten. Um den Anspruch nicht zu verlieren, sprechen Sie uns an, sobald ein Investitionsvorhaben konkret wird, auch wenn Budget und Zeitplan noch nicht final stehen.

Für kleine Betriebe ebenso wie für etablierte Mittelständler und große Unternehmen. Höhe und Konditionen unterscheiden sich nach Größe und Standort, für die meisten Größenklassen gibt es ein passendes Programm.