EU-Förderung
Diese Seite ordnet die wichtigsten EU-Förderprogramme nach dieser Logik und zeigt, welcher Weg zum passenden Antrag führt.
Die Europäische Union bietet zahlreiche Förderprogramme für Innovation, Forschung und Entwicklung. Die Schwierigkeit liegt selten darin, dass kein passendes Programm existiert, sondern darin, das richtige zu finden.
Die Programme nach Reifegrad
Was EU-Förderung von nationaler Förderung unterscheidet
Größere Volumina, höhere Hürden
EU-Programme können deutlich größere Fördervolumina ermöglichen als viele nationale Programme. Gleichzeitig sind Bewertung, Wettbewerb und Nachweisführung anspruchsvoller. Ein Antrag muss nicht nur technisch stark sein, sondern auch europäischen Mehrwert, Wirkung und Umsetzbarkeit überzeugend darstellen.
Konsortien statt Einzelanträge
Viele EU-Programme setzen Partner aus mehreren Ländern voraus. Der Aufbau eines belastbaren Konsortiums ist deshalb oft der größte praktische Unterschied zu nationalen Förderungen. Rollen, Arbeitspakete, Budgets und Verwertungsrechte müssen früh geklärt werden. Die Größenordnung überrascht viele: Konsortien in der Verbundforschung umfassen häufig zwischen fünf und fünfzehn Partnern. Einige Instrumente, etwa der EIC Accelerator, können dagegen auch von einzelnen Unternehmen beantragt werden.
Feste Fenster statt laufender Einreichung
Viele europäische Programme arbeiten mit festen Einreichungsfristen oder Cut-off-Terminen. Wer ein Fenster verpasst, muss auf die nächste Runde warten. Deshalb beginnt ein erfolgreicher EU-Antrag meist Monate vor der eigentlichen Deadline, mit Programmauswahl, Konsortium, Projektstruktur und Nachweisen.