Die Menschen hinter Ihrem Antrag
Dr. PriyankaDas
Consultant
Chemie und Werkstoffindustrie stehen vor Investitionen, die sich klassisch gerechnet kaum tragen: Prozesse elektrifizieren, Wasserstoff einsetzen, Reststoffe im Kreislauf halten und neue Materialien vom Labor in die Anlage bringen. Diese Vorhaben sind kapitalintensiv und risikobehaftet. Genau hier setzt öffentliche Förderung an, von Entwicklung über Demonstration bis zur Investition.
Vier Entwicklungen bestimmen derzeit die Investitionsentscheidungen in dieser Branche.
Dekarbonisierung energieintensiver Prozesse. Emissionsziele und CO2-Bepreisung machen die Umstellung von Hochtemperaturprozessen zur Pflichtaufgabe, Elektrifizierung und Wasserstoff sind die naheliegenden Wege.
Kreislaufführung statt linearer Wertschöpfung. Rohstoffpreise und Lieferkettenrisiken verschieben den Fokus auf die Rückgewinnung von Stoffen aus Reststoffen.
Neue Materialien mit definierten Eigenschaften. Beschichtungen, Katalysatoren und Batteriematerialien werden gezielt entwickelt, der Weg vom Labor in die Anlage bleibt der Engpass.
Substitution kritischer Stoffe. Regulatorische Vorgaben zwingen dazu, bewährte Stoffe ohne Verlust der Produkteigenschaften zu ersetzen.
Dekarbonisierung und Elektrifizierung
Umstellung energieintensiver Prozesse auf strombasierte oder wasserstoffbasierte Verfahren, einschließlich der Verfahrensentwicklung dahinter.
Kreislaufverfahren und Rohstoffrückgewinnung
Chemisches und mechanisches Recycling, Aufbereitung von Reststoffen und Rückgewinnung von Wertstoffen aus Abfallströmen.
Entwicklung neuer Werkstoffe und Katalysatoren
Materialien mit definierten Eigenschaften, deren Herstellbarkeit und Skalierbarkeit erst nachgewiesen werden muss.
Demonstrations- und Pilotanlagen
Der Schritt zwischen Labormaßstab und industrieller Produktion, bei dem technisches und kommerzielles Risiko am höchsten sind.
Energie- und Ressourceneffizienz in der Produktion
Abwärmenutzung, Prozessoptimierung und Reduktion des spezifischen Verbrauchs, wenn der Effekt nicht aus bekannten Verfahren ableitbar ist.
In Chemie und Werkstoffen entstehen Förderrisiken häufig dort, wo technische Entwicklung, Anlageninvestition und Klimawirkung ineinandergreifen. Besonders kritisch sind drei Punkte.
Ein neues Material oder Verfahren kann FuE-Anteile, Pilotierung und Investition in Anlagen enthalten. Diese Teile folgen unterschiedlichen Förderlogiken. Wird nicht sauber getrennt, welche Kosten der Entwicklung, der Demonstration oder dem Anlagenbau zuzuordnen sind, drohen Kürzungen oder Ausschlüsse.
Bei Klimaschutz- und Dekarbonisierungsprogrammen entscheidet häufig die nachweisbare CO2- oder Treibhausgasminderung. Dafür braucht es eine klare Ausgangsbasis, belastbare Annahmen, Vergleichsszenarien und eine nachvollziehbare Berechnung der erwarteten Wirkung.
Viele Projekte funktionieren im Labor, scheitern aber in Pilot- oder Demonstrationsmaßstab an Prozessstabilität, Qualität, Energiebedarf, Rohstoffschwankungen oder Genehmigungsfragen. Förderanträge müssen deshalb zeigen, welche technischen Risiken im Maßstab bestehen und wie sie im Projekt reduziert werden.
Wir beginnen nicht beim Antrag, sondern bei der Frage, welche Teile Ihrer Vorhaben förderfähig sind und welcher Förderlogik sie folgen. Unsere Fachleute kennen die Programme und die Bewertungspraxis in dieser Branche.
SCHRITT 1
Vorhaben sichten.
Wir gehen Ihre Roadmap durch und trennen förderfähige von nicht förderfähigen Anteilen.
SCHRITT 2
Programme zuordnen.
Wir ordnen die förderfähigen Teile den passenden Instrumenten auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene zu.
SCHRITT 3
Anträge aufbauen.
Wir schreiben entlang der tatsächlichen Bewertungskriterien, nicht entlang der Projektbeschreibung.
SCHRITT 4
Das Bewilligte sichern.
Wir halten die Dokumentation über die gesamte Laufzeit prüfungsfest.
Die Menschen hinter Ihrem Antrag
Consultant
Die Menschen hinter Ihrem Antrag
Manager
Die Menschen hinter Ihrem Antrag
Consultant
Die Menschen hinter Ihrem Antrag
Consultant
Die Menschen hinter Ihrem Antrag
Senior Manager
Wegener Härtetechnik
Die Wegener Härtetechnik ist ein spezialisierter Wärmebehandlungsdienstleister und entwickelt ein innovatives Härtungsverfahren für Anwendungen in der Automobilindustrie.
Diese 10 Förderprogramme lassen KMU häufig liegen
Zehn Fördermöglichkeiten, die kleine und mittlere Unternehmen häufig übersehen — von der steuerlichen Forschungszulage über ZIM und IGP bis zum EIC Accelerator.
SaJo Consulting
Die SaJo Consulting GmbH entwickelt maßgeschneiderte Softwarelösungen für anspruchsvolle Unternehmensanforderungen. Um Unternehmen den sicheren Einsatz von Künstlicher Intelligenz zu ermöglichen, plante das…
Die Zusammenarbeit mit der Ignite Group war für uns eine große Entlastung. Dank […] der fachlichen Expertise hatten wir jederzeit das sichere Gefühl, mit unserem Förderantrag in den besten Händen zu sein.
Wer große Ideen hat, aber nicht ins Blaue investieren will: Phase 1 ist Ihr Realitätscheck – mit Fördermitteln statt Eigenrisiko.
Die Zusammenarbeit mit Ignite war durchgehend strukturiert und zuverlässig. Besonders hilfreich war der ganzheitliche Ansatz […]. Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden und arbeiten gerne weiter mit Ignite zusammen.
Sie wissen schon, worum es geht? Wechseln Sie zum passenden Bedarf.
Finden Sie heraus, was Ihrem Unternehmen längst zusteht.