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mFUND

Der mFUND fördert datenbasierte Mobilitätsprojekte mit bis zu 80% der Kosten für kleine Unternehmen, aktuell ohne laufenden Förderaufruf. Was bedeutet das für Sie?

Fakten vorweg

Zielgruppe

Firmen/Wiss.

Frist

Ausgesetzt

Standort

National

Der mFUND – Kompakte Fakten im Überblick

Der mFUND unterstützt Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu datenbasierter Mobilität mit bis zu 80% für kleine Unternehmen. Gefördert werden Einzel- und Verbundprojekte mit unmittelbarem Bezug zu offenen Daten.

Details zum mFUND

Der mFUND, mit vollem Namen Modernitätsfonds, ist die Innovationsinitiative des Bundes für datenbasierte Mobilität. Vergeben wird die Förderung vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr, das Programm gibt es seit 2016. Gefördert werden anwendungsbezogene Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu digitalen, datenbasierten Anwendungen für die Mobilität der Zukunft. Sie erhalten das Geld als Zuschuss.

Anders als viele Förderprogramme gibt der mFUND nicht nur Geld. Zur Förderung kommen der Zugang zu Datenportalen und die Vernetzung mit anderen Projekten hinzu. Diese Verbindung aus Förderung, Daten und Zusammenarbeit unterscheidet den mFUND von einem reinen Zuschussprogramm.

Für Sie zählt vor allem die Höhe der Förderung. Kleine Unternehmen erhalten bis zu 80% ihrer Kosten. In der größeren der beiden Förderlinien sind bis zu 3 Millionen Euro je Projekt möglich.

Antragsberechtigt sind Einzel- und Verbundprojekte mit anwendungsbezogenen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu datenbasierten Innovationen in Mobilität, Logistik und Infrastruktur. Kleine und mittlere Unternehmen nennt das Programm ausdrücklich. Auch Forschungseinrichtungen können beantragen, darunter Helmholtz- und Fraunhofer-Institute. Ob Sie allein antreten oder sich mit Partnern zu einem Verbund zusammenschließen, bleibt Ihnen überlassen. Der mFUND fördert beide Formen.

Nicht förderfähig sind Vorhaben ohne unmittelbaren Bezug zu offenen Daten. Das ist die harte Eintrittsbedingung, und Sie können sie selbst prüfen. Stellen Sie sich zwei Fragen: Arbeitet mein Vorhaben mit offen verfügbaren Daten? Entstehen im Projekt Daten, die ich anschließend offen bereitstellen kann? Lautet die Antwort zweimal nein, ist der mFUND nicht das passende Programm für Sie.

Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zu digitalen, datenbasierten Anwendungen für die Mobilität der Zukunft. Ihr Thema kann in der Mobilität selbst liegen, in der Logistik oder in der Infrastruktur. Wichtig ist der Anwendungsbezug: Am Ende soll ein Ergebnis stehen, das sich in der Praxis nutzen lässt.

Dafür gibt es zwei Förderlinien. Förderlinie 1 ist für kleine Forschungsprojekte und Vorstudien gedacht, mit denen Sie eine Idee zuerst prüfen. Förderlinie 2 ist für angewandte Forschung und experimentelle Entwicklung, also für das ausgearbeitete Vorhaben. Für eine erste Vorstudie wählen Sie Förderlinie 1, für die Entwicklung selbst Förderlinie 2.

Sie erhalten einen Zuschuss zu Ihrem Vorhaben, kein Darlehen. Wie hoch der Fördersatz ausfällt, richtet sich danach, wer beantragt. Kleine Unternehmen erhalten bis zu 80% der förderfähigen Kosten, mittlere Unternehmen bis zu 70%. Für Helmholtz- und Fraunhofer-Institute sind ebenfalls bis zu 70% möglich.

Die Summe richtet sich nach der Förderlinie. In Förderlinie 1 sind bis zu 200.000 Euro je Projekt möglich, in Förderlinie 2 bis zu 3 Millionen Euro je Projekt. Diese Werte stammen aus dem Förderaufruf von 2024.

Vergeben wird die Förderung über Förderaufrufe. Sie reichen zuerst eine Projektskizze über das Portal easy-Online ein. Fällt die Bewertung positiv aus, werden Sie zum förmlichen Förderantrag aufgefordert. Derzeit ist kein Förderaufruf geöffnet.

Was macht der Fördermittelberater?

Ein Fördermittelberater ist ein Experte, der Unternehmen durch den komplexen Prozess der Fördermittelbeantragung führt und die optimale Förderung für ihre Projekte sichert – von der Auswahl passender Programme über die Antragstellung bis zum Verwendungsnachweis.

Bei Ignite arbeiten wir dabei erfolgsorientiert: Wir stellen Ihnen nur dann ein Angebot, wenn wir von der Förderfähigkeit Ihres Vorhabens überzeugt sind. Durch den gesamten Prozess werden Sie umfassend betreut, während Sie sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren – den zeitaufwendigen Teil übernehmen wir.

Unsere Leistungen als Fördermittelberater

Die Vorteile unserer Fördermittelberatung

Ihre Fördermittel – unser Tagesgeschäft

5.000+

Förderanträge pro Jahr

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Häufige Fragen über mFUND

Nein. Aktuell ist kein Aufruf veröffentlicht, über den Sie einreichen könnten. Die zuletzt geltende Förderrichtlinie war bis zum 31. Dezember 2025 befristet. Ob und wann ein neuer Aufruf folgt, ist bislang nicht bekannt.

In Förderlinie 1 bis zu 24 Monate, in Förderlinie 2 bis zu 36 Monate. Diese Laufzeiten galten im Förderaufruf von 2024. Planen Sie Ihr Vorhaben von Anfang an in diesem Rahmen.

Seit dem Start 2016 wurden annähernd 400 Projekte ausgewählt. Das Verfahren ist also eingespielt. Sie bewerben sich nicht in ein neues Programm hinein, sondern in eines mit langer Praxis.

Im Regelfall ja, als offene Daten. Ausgenommen sind Daten, bei denen Ausschlussgründe dagegen sprechen. Rechnen Sie die Veröffentlichung von Beginn an in Ihre Projektplanung ein.

Das übernimmt nicht das Ministerium selbst, sondern der Projektträger. Beteiligt sind der DLR-Projektträger sowie ein Konsortium um die TÜV Rheinland Consulting GmbH und die VDI/VDE Innovation + Technik GmbH.

Die Vorbereitung braucht Zeit. Klären Sie jetzt Ihre Datenquellen, sprechen Sie Partner für ein Verbundprojekt an und schreiben Sie die Projektskizze. Sobald ein neuer Aufruf erscheint, können Sie einreichen.

Für Fragen zum mFUND gibt es die Info-Adresse info@mfund.de und das Kontaktformular des Projektträgers. Halten Sie eine kurze Beschreibung Ihrer Idee bereit, dann fällt die Antwort konkreter aus.

Ist Ihr Projekt förderfähig?

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