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Eurostars

Eurostars fördert grenzüberschreitende Entwicklungsprojekte kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) mit bis zu 50% Zuschuss. Was bedeutet das für Sie?

Fakten vorweg

Zielgruppe

Innov. KMU

Budget

€500k/Proj.

Frist

10.09.2026

Standort

Internat.

Eurostars – Kompakte Fakten im Überblick

Eurostars unterstützt kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 50% Zuschuss für Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Voraussetzung sind ein Standort in Deutschland und Partner aus einem weiteren Eurostars-Land.

Zielgruppe

Innovative kleine und mittlere Unternehmen nach der EU-Definition
Unternehmen mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland
Forschungsintensive KMU als Koordinator des Konsortiums
Hochschulen gemeinsam mit einem deutschen KMU
Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit einem deutschen KMU

Voraussetzungen

Entwicklung eines neuen Produkts, Verfahrens oder einer Dienstleistung
Konsortium mit Partnern aus mindestens zwei Eurostars-Ländern
Kleines oder mittleres Unternehmen als Konsortialführer
Ziviler Zweck des Vorhabens
Beteiligung eines deutschen KMU bei Hochschulen und Einrichtungen

Förderfähige Kosten

Kosten bis zum Prototyp (Technologie-Reifegrad TRL 6)
Personalkosten für das Projektteam
Sachkosten und weitere projektbezogene Kosten
Zuwendungsfähige Kosten von Unternehmen (bis zu 50%)
Ausgaben von Hochschulen und Forschungseinrichtungen (bis zu 100%)

Details zu Eurostars

Eurostars ist ein internationales Förderprogramm für innovative kleine und mittlere Unternehmen. Es läuft im Rahmen von EUREKA, einer internationalen Initiative für gemeinsame Forschung und Entwicklung. Die aktuelle Programmgeneration Eurostars 3 gibt es seit 2021. In Deutschland finanziert das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) die Förderung, betreut wird sie vom DLR-Projektträger. Ausgezahlt wird ein Zuschuss, kein Darlehen.

Anders als rein nationale Förderprogramme setzt Eurostars ein Konsortium voraus, also ein gemeinsames Projektteam mehrerer Partner. Mindestens zwei Partner aus zwei Eurostars-Ländern arbeiten zusammen an einem Vorhaben. Eingereicht wird nicht laufend, sondern zu zwei Stichtagen im Jahr.

Das Besondere ist die Verbindung von internationaler Entwicklung und deutscher Zuschussförderung. Sie arbeiten mit Partnern im Ausland und erhalten Ihre Förderung dennoch vom deutschen Zuwendungsgeber, nach deutschen Regeln und für Ihren Anteil am Projekt.

Antragsberechtigt sind innovative kleine und mittlere Unternehmen nach der EU-Definition mit einer Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland. Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in Deutschland können ebenfalls gefördert werden, wenn sie das Vorhaben gemeinsam mit einem deutschen KMU umsetzen. Ohne Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland gibt es keine deutsche Förderung, auch wenn das Vorhaben inhaltlich zu Eurostars passt.

Dazu kommt eine Bedingung an das Projektteam. Das Konsortium muss mindestens zwei Partner aus zwei Eurostars-Ländern umfassen. Ein Unternehmen allein kann kein Vorhaben einreichen.

Prüfen Sie deshalb zuerst zwei Punkte. Erfüllt Ihr Unternehmen die EU-Definition für kleine und mittlere Unternehmen? Und sitzt mindestens ein Projektpartner in einem anderen Eurostars-Land? Beides muss geklärt sein, bevor Sie mit dem Antrag beginnen.

Gefördert wird die Entwicklung eines neuen Produkts, eines neuen Verfahrens oder einer neuen Dienstleistung. Das Vorhaben muss innovativ sein und im Konsortium umgesetzt werden.

Förderfähig sind die Kosten für Forschung und Entwicklung bis zum Prototyp. Diese Stufe heißt im Programm TRL 6, der Technologie-Reifegrad 6. Dazu zählen die Personalkosten für Ihr Projektteam sowie Sachkosten und weitere projektbezogene Kosten. Für Hochschulen und Forschungseinrichtungen sind es die zuwendungsfähigen Ausgaben ihres Projektanteils.

Kosten, die erst nach dem Prototyp anfallen, sind nicht förderfähig. Die Grenze liegt bei TRL 6. Planen Sie Ihr Vorhaben deshalb so, dass es mit einem fertigen Prototyp endet. Alles, was danach folgt, gehört in eine eigene Planung außerhalb des Antrags.

Sie erhalten einen Zuschuss auf Ihre zuwendungsfähigen Kosten. Für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft liegt der Satz 2026 bei bis zu 50%. Er gilt bundesweit und ist damit unabhängig vom Standort Ihrer Betriebsstätte in Deutschland. Berechnet wird er auf die zuwendungsfähigen Kosten Ihres Projektanteils, nicht auf das Gesamtbudget des Konsortiums.

Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen erhalten bis zu 100% ihrer zuwendungsfähigen Ausgaben. Dafür muss ein deutsches KMU am Vorhaben beteiligt sein und einen eigenständigen, wesentlichen Beitrag zu Forschung und Entwicklung leisten.

Für alle deutschen Partner zusammen sind 2026 höchstens 500.000 Euro je Projekt vorgesehen. Diese Obergrenze und beide Fördersätze setzt Deutschland selbst, nicht das internationale Programm. Zuständig dafür ist das BMFTR.

Was macht der Fördermittelberater?

Ein Fördermittelberater ist ein Experte, der Unternehmen durch den komplexen Prozess der Fördermittelbeantragung führt und die optimale Förderung für ihre Projekte sichert – von der Auswahl passender Programme über die Antragstellung bis zum Verwendungsnachweis.

Bei Ignite arbeiten wir dabei erfolgsorientiert: Wir stellen Ihnen nur dann ein Angebot, wenn wir von der Förderfähigkeit Ihres Vorhabens überzeugt sind. Durch den gesamten Prozess werden Sie umfassend betreut, während Sie sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren – den zeitaufwendigen Teil übernehmen wir.

Unsere Leistungen als Fördermittelberater

Analyse und Identifikation

  • Unternehmen & Vorhaben prüfen
  • Passende Programme finden
  • Auf maximale Zuschüsse

Strategieentwicklung

  • Maßgeschneiderte Strategie
  • Auf Ihre Ziele abgestimmt
  • Programme kombinieren

Antragstellung und Dokumentation

  • Komplette Antragserstellung
  • Unterlagen vollständig & korrekt
  • Höhere Bewilligungschancen

Kommunikation mit Förderstellen

  • Kontakt mit Behörden
  • Abstimmung mit Förderstellen
  • Ihre Interessen vertreten

Projektbegleitung und Nachbetreuung

  • Begleitung über die Laufzeit
  • Förderauflagen einhalten
  • Auszahlung & Verwendungsnachweis

Die Vorteile unserer Fördermittelberatung

Zeitersparnis

  • Fokus aufs Kerngeschäft
  • Aufwand liegt bei uns
  • Schnellerer Antrag

Zugang zu versteckten Fördermöglichkeiten

  • Weniger bekannte Programme
  • Clevere Kombinationen
  • Volles Förderpotenzial

Höhere Erfolgsquote

  • Expertise aus vielen Anträgen
  • Bessere Bewilligungschancen
  • Weniger Ablehnungen

Maximierung der Fördersumme

  • Höchstmögliche Förderung
  • Alle Hebel ausschöpfen
  • Mehr aus jedem Projekt

Rechtssicherheit

  • Alle Vorgaben erfüllt
  • Revisionssichere Nachweise
  • Kein Rückforderungsrisiko

Zahlen, an denen Sie uns messen können

15.000+

Förderanträge in den letzten fünf Jahren

Förderscan starten

Häufige Fragen über Eurostars

Der nächste Stichtag für die Einreichung ist der 10. September 2026. Eurostars arbeitet mit zwei Stichtagen im Jahr. Wer den Termin verpasst, kann sein Vorhaben zur nächsten Runde einreichen.

Nein. Eurostars ist technologieoffen und folgt dem Bottom-up-Prinzip. Das heißt: Thema, Ziel und Partner bestimmen Sie selbst. Es gibt keine Ausschreibung zu einem festgelegten Forschungsfeld. Sie schlagen vor, was Sie entwickeln wollen.

Der internationale Antrag läuft über das elektronische Antragsportal des EUREKA-Sekretariats. Dort reicht das Konsortium ein gemeinsames Vorhaben ein, unabhängig davon, aus welchem Eurostars-Land die einzelnen Partner kommen.

Zusätzlich zum internationalen Antrag reichen die deutschen Partner beim DLR-Projektträger einen formlosen easy-Antrag ein. Er enthält die Kalkulation der Kosten und Ausgaben für den deutschen Projektanteil.

Die Koordination übernimmt ein forschungsintensives KMU. Diese Rolle kann kein anderer Partner übernehmen. Hochschulen und Forschungseinrichtungen können im Konsortium mitarbeiten, das Vorhaben aber nicht anführen. Ohne ein solches KMU an der Spitze ist kein Antrag möglich.

Ja. Gefördert werden nur zivile Vorhaben. Für militärische Zwecke ist Eurostars nicht vorgesehen. Die Bedingung gilt für das gesamte Vorhaben, nicht nur für den deutschen Anteil.

Ja. Zu Eurostars gehören Länder in Europa und darüber hinaus. Entscheidend ist, dass mindestens zwei Partner aus zwei Eurostars-Ländern beteiligt sind und ein KMU das Vorhaben koordiniert.

Ist Ihr Projekt förderfähig?

Sie sind ein kleines oder mittleres Unternehmen und entwickeln mit Partnern im Ausland? Jetzt Kontakt aufnehmen und Zuschuss sichern!