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Die Höhe der ZIM Zuschüsse ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Neben den Fördersätzen und Kosten spielen bei der Festlegung der ZIM Fördergelder außerdem die Unternehmensgröße, der Standort und der Projektumfang eine Rolle.

So berechnen sich die ZIM Zuschüsse

Grundsätzlich ergibt sich die Fördersumme aus den förderfähigen Kosten und der Förderquote. Die in der Richtlinie festgelegten maximal förderfähigen Kosten (und somit der maximale ZIM Zuschuss) begrenzen die Fördergelder.

Förderfähige Kosten

Zusätzlich kommt eine Pauschale von 100 Prozent auf die projektbezogenen Personalkosten für Unternehmen sowie von 85 Prozent für Forschungseinrichtungen hinzu.

Maximal förderfähige Kosten

Die maximal zuwendungsfähigen Kosten wurden mit den letzten Neuerungen der Richtlinie erhöht:

  • 100.000 Euro für Durchführbarkeitsstudien
  • 550.000 Euro für Einzelprojekte von Unternehmen
  • 450.000 Euro für Kooperationsprojekte / pro Unternehmen. Für das gesamte Projekt sind 2.300.000 Euro die Obergrenze.
  • 220.000 Euro für Forschungseinrichtungen
  • 420.000 Euro für das Netzwerkmanagement von nationalen Innovationsnetzwerken
  • 520.000 Euro für das Netzwerkmanagement von internationalen Innovationsnetzwerken

Förderquoten

Die Förderquoten sind einerseits abhängig von der Größe, der Lage, dem Alter und der Strukturschwäche des Standortes des Unternehmens. Andererseits spielt die Art des Projektes bei der Festlegung der ZIM Zuschüsse eine Rolle. Generell ist die Förderquote bei Kooperationsprojekten etwas höher als bei einem Einzelprojekt.

Tatsächliche Höhe der ZIM Zuschüsse

Die tatsächliche Höhe der ZIM Zuschüsse hängt zudem immer vom Umfang des Projektes ab. Ausgehend von den maximal förderfähigen Kosten liegt die Spanne der Zuschüsse zwischen 112.500 Euro und 270.000 Euro.

Förderquoten für Innovationsnetzwerke

Im nationalen Innovationsnetzwerk werden die Kosten des Netzwerkmanagements außerdem wie folgt übernommen:

  • 90% im ersten Jahr
  • 70% im zweiten Jahr
  • 50% im dritten Jahr
  • 30% im vierten Jahr

Im internationalen Innovationsnetzwerk werden die Kosten des Netzwerkmanagements wie folgt übernommen:

  • 95% für die ersten anderthalb Jahre
  • 80% im zweiten Jahr
  • 60% im dritten Jahr
  • 40% im vierten Jahr

Die Förderquoten für Unternehmen im Detail

Unternehmen Durchführbarkeitsstudien Einzelprojekte Kooperationsprojekte Internationale Kooperationen
< 50 Mitarbeiter
Strukturschwache Region
70% 45% 55% 60%
< 50 Mitarbeiter
jünger als 10 Jahre
70% 45% 50% 60%
< 50 Mitarbeiter 70% 40% 45% 55%
≥ 50 Mitarbeiter
< 250 Mitarbeiter
60% 35% 40% 50%
≥ 250 Mitarbeiter
< 500 Mitarbeiter
50% 25% 30% 40%
≥ 500 Mitarbeiter
< 1.000 Mitarbeiter
50% (in Kooperationen) nicht möglich 30% 40%

Sind ZIM Zuschüsse steuerfrei?

Die ZIM Fördergelder unterliegen nicht der Umsatzsteuer, es handelt sich dabei um sog. echte Zuschüsse. Der Zuschuss ist somit als außerordentlicher Ertrag zu verbuchen. Sämtliche Ausgaben und Aufwendungen, die mit dem FuE-Projekt verbunden sind, können außerdem als Betriebsausgaben geltend gemacht werden.

Außerdem braucht die De-minimis Regelung der EU in der Regel nicht beachtet zu werden – die eigentliche Projektförderung ist nicht de-minimis relevant. Ausnahme bilden jedoch Innovationsnetzwerke und bestimmte Leistungen zur Markteinführung.

Beantragen Sie jetzt Ihren ZIM Zuschuss

Nutzen Sie unsere ZIM Beratung. Wir prüfen Ihr Projekt vorab auf die Voraussetzungen der ZIM Förderung. Außerdem übernehmen wir die Antragstellung im Full Service.

Kontaktieren Sie uns per E-Mail unter info@ignite-group.de oder telefonisch unter +49 6894 999 56 0 und vereinbaren Ihren persönlichen Beratungstermin.

Unser kostenfreier Fördercheck gibt Ihnen außerdem vorab darüber Auskunft, für welche Förderung ihr Projekt in Frage kommt. Schnell, sicher und einfach ausfüllen!

Mit der Förderung von Projekten zum Thema Erforschung, Entwicklung und Nutzung von Methoden der Künstlichen Intelligenz in KMU (KI4KMU) fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung innovative Projektideen zum Einsatz von KI in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).

Das Förderprogramm KI4KMU im Überblick

KI4KMU ist eine Maßnahme der nationalen KI-Strategie der Bundesregierung. Somit wird der Forschungsstandort Deutschland, als auch die Wettbewerbsfähigkeit der kleinen und mittelständischen Unternehmen gestärkt. Insgesamt soll durch die Maßnahmen und durch die Anwendungsmöglichkeit von KI zum gesellschaftlichen Fortschritt führen.

Zwar erfüllen v.a. KMU die Voraussetzungen, um auf neue technologien oder Markpotenziale zu reagieren, jedoch stellt die Digitalisierung für viele eine große Herausforderung da. Neue Geschäftsmodelle und veränderte Wertschöpfungsketten führen dazu, dass die Bedeutung von Daten als Ressource zunimmt. Diese gilt es in neues Wissen und in intelligente Wertschöpfung zu generieren.

Ziel von KI4KMU ist es, risikoreiche industrielle Forschungs- und vorwettbewerbliche Entwicklungsvorhaben von KMU in Deutschland auf dem Gebiet der KI unterstützen. Somit wird die Wachstums- und Wettbewerbsfähigkeit der Antragsteller gestärkt. Zudem sieht die Förderung eine Beschleunigung des Technologietransfers vor.

Wie wird gefördert?

Die Förderhöhe ist abhängig von der Dauer des Projektes sowie der Anzahl an Verbundpartnern. In der Regel ist eine Förderdauer von zwei bis maximal drei Jahren vorgesehen.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) der gewerblichen Wirtschaft. In einem Zusammenschluss aus Partnern zu einem Verbundprojekt ist es außerdem möglich, dass Verbundpartner welche nicht die KMU-Kriterien erfüllen, teilnehmen können. Das sind zum Beispiel größere Unternehmen, Hochschulen, universitäre wie auch außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Verbände, Vereine und sonstige Organisationen.

Außerdem können sich Start-Ups im Verbund beteiligen. Zum Zeitpunkt der Projektskizze muss die Gründungsphase abgeschlossen und die Geschäftstätigkeit aufgenommen sein. Das Unternehmen muss außerdem nachweisen, dass es über festangestellte Mitarbeiter verfügt, die in den Bereichen Informatik und KI ausgebildet sind. Auch die Anteilsfinanzierung muss sichergestellt sein.

Verbundprojekte sind nur dann möglich, wenn der Zusammenschluss der Partner nachgewiesenermaßen, beispielsweise als Technologielieferant oder Testanwender, essentiell für das Projekt ist.

Voraussetzung für eine Förderung ist außerdem eine Niederlassung oder Betriebsstätte des Unternehmens in Deutschland. Es ist wichtig, dass ein KMU das Projekt initiiert und koordiniert. Bei Verbundprojekten muss das KMU einen erheblichen Anteil an dem Projekt erbringen sowie die Ergebnisse der Forschung selbst nutzen können.

Was wird gefördert?

Als Bemessungsgrundlage der Förderung mit KI4KMU dienen die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten.

  • Diese werden bei KMU bis zu 50 Prozent anteilfinanziert. Voraussetzung dabei ist eine Eigenbeteiligung von mindestens 50 Prozent.
  • Bei Start-Ups, deren Gründung zum Projektbeginn weniger als drei Jahre zurückliegt, werden die projektbezogenen Kosten bis zu maximal 100.000 Euro pro Jahr anteilig gefördert. Hier sind individuelle Aufschläge möglich, sodass bis zu 75 Prozent Anteilsfinanzierung möglich sind.
  • Größere Unternehmen, die die KMU-Kriterien nicht erfüllen, erhalten eine Finanzierung von bis zu 35 Prozent. Hier ist eine angemessene Eigenbeteiligung vorausgesetzt.
  • Bei nicht-wirtschaftlichen Forschungseinrichtungen dienen die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben als Bemessungsgrundlage. Diese können unter Berücksichtigung der beihilferechtlichen Vorgaben individuell bis zu 100 Prozent gefördert werden. Zusätzlich dazu wird eine Projektpauschale von 20 Prozent gewährt.

Bei Verbundprojekten wird erwartet, dass mindestens die Hälfte der Fördermittel den beteiligten KMU zugutekommt.

Die Antragstellung

Das Verfahren der Antragstellung findet zweistufig statt. Im ersten Schritt wird eine Projektskizze des Antragstellers eingereicht. Dieser Schritt dauert in der Regel zwei bis drei Monate. Nach Begutachtung der Skizze entscheidet der Projektträger dann, welche Anträge in die zweite Phase übergehen dürfen. Folglich stellen die Antragsteller den formellen Förderantrag. Von Stichtag bis zum Bewilligungsbescheid des Förderantrags dauert es circa acht Monate.

Für das Einreichen der Projektskizze gibt es keine Deadline. Somit können Anträge jeder Zeit eingereicht werden. Es empfiehlt sich jedoch auf die Bewertungsstichtage zu achten. Die nächsten Stichtage für die Anträge sind:

  • 15. April 2021
  • 15. Oktober 2021

KI4KMU beantragen – Beratung

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Time to start your own business! In der interaktiven Businessplan-School lernst Du innerhalb von sechs Tagen die notwendigen Skills, um Deinen eigenen Businessplan zu entwickeln.

Die Businessplan-School findet vom 1. bis 9. März 2021 statt. Ziel ist es, einen überzeugenden Businessplan und einen strategischen Marketingplan zu entwickeln und gleichzeitig maßgeschneiderte Finanzierungen zu konzipieren. Verschiedene Referenten begleiten die Teilnehmer während der 6-tägigen Workshops.

Eröffnet wird die Veranstaltung am ersten Tag durch Ignite Group Geschäftsführer Dr. Jörg Rupp.

Ablauf der Businessplan-School 2021

  • Montag, 01.03.2020, 16 bis 20 Uhr
    Sammeln, strukturieren, konkretisieren: Wie wird aus meiner Idee ein Geschäftsmodell?
  • Dienstag, 02.03.2020, 16 bis 20 Uhr
    Inhalte, Werkzeuge, Aufbau: Wie erstelle ich einen Businessplan?
  • Mittwoch, 03.03.2020, 16 bis 20 Uhr
    Wettbewerb, Marketing, Vertrieb: Wie positioniere ich mein Angebot am Markt?
  • Donnerstag, 04.03.2020, 16 bis 20 Uhr
    Zahlen, Daten, Fakten: Wie erarbeite ich eine maßgeschneiderte Finanzplanung?
  • Freitag, 05.03.2020, 16 bis 20 Uhr
    Kunden, Banken, Investoren: Wie überzeuge ich im Finanzierungsgespräch?
  • Montag, 08.03.2020, 16 bis 20 Uhr
    Feinschliff: Pitch-Training
  • Dienstag, 09.03.2020, 16 bis 20 Uhr
    Showdown: Pitch und Feedback

Anmeldung zur Businessplan-School

Willst du dein eigener Chef sein und deine eigene Geschäftsidee realisieren? Du willst deine eigene Idee voranbringen und etwas Eigenes auf die Beine stellen?

Dann beginne bei der Businessplan-School 2021 und mach den ersten Schritt in Richtung eigenem Unternehmen.

ZIM Netzwerke bieten die notwendige Plattform für den Austausch zwischen Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen, die über Experten Know-How an verschiedenen Stellen der Wertschöpfungskette verfügen. Kombiniert man dieses Spezialwissen, entstehen starke Partnerschaften mit großem wirtschaftlichen Erfolg.

Mit der ZIM Netzwerkförderung Innovationen entwickeln

ZIM, das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand fördert kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) hinsichtlich Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit. Geförderte Unternehmen können somit schneller und mehr neue Produkte auf den Markt bringen als Mitbewerber ohne Förderung. Neben Einzel- und Kooperationsprojekten fördert der Bund mit der ZIM Förderung zudem die Zusammenarbeit von Unternehmen in ZIM Netzwerken.

Vorteile der ZIM Netzwerke

Neben der Bezuschussung ergeben sich durch das Innovationsnetzwerk viele weitere Vorteile für die Teilnehmer.

  • Neue Synergien:
    Durch die aktive Vernetzung und Kooperation mit anderen Technologieexperten entsteht ein sowohl interner als auch netzwerkübergreifender Technologietransfer. Somit steigt einerseits die Innovationskraft, andererseits erleichtert es den Zugang zu Marktinformationen.
  • Neue FuE-Projekte:
    Das Konsortium entwickelt neue Ideen, die dann in neuen FuE-Projekten münden. Somit können in Zusammenarbeit innovative Produkte, Verfahren und Dienstleistungen entstehen. Dadurch decken die Teilnehmer neue Marktpotenziale auf – und festigen somit ihre Marktposition.
  • Nicht rückzahlbare Zuschüsse:
    ZIM fördert zum einen das Netzwerkmanagement. Eine externe Organisation begleitet dann die Netzwerkteilnehmer. Zum andern münden die einzelnen FuE-Vorhaben in neuen ZIM Projekten, die in Form nicht rückzahlbarer Zuschüsse gefördert werden. Das Geld wird also nicht zurückgezahlt.

Ziele der ZIM Netzwerke

Grundsätzlich sind ZIM Netzwerke in zwei Phasen aufgeteilt:

  • Ziel der Phase 1: Netzwerkaufbau (Dauer: 1 Jahr)
    • Konkrete Entwicklungslinien und Projektansätze entwickeln
    • Neue Projekte starten
    • Bestehende Projekte unterstützen
  • Ziel der Phase 2: Netzwerkausbau (Dauer: 2 Jahre)
    • Umsetzung der Netzwerkkonzeption
    • Weitere neue Projekte starten
    • Fortlaufende Fue-Tätigkeiten
    • Vorbereitung der Ergebnisverwertung am Markt

Netzwerkmanagement

Kommen mehrere Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammen, bedarf es der Organisation. Eine externe Netzwerkmanagementeinrichtung nimmt sich dann der Organisation und Abwicklung des ZIM Netzwerks an. Die ZIM Förderung ist dafür das geeignete Instrument, die Netzwerkarbeit zu fördern. Dadurch ergeben sich für die Netzwerkmitglieder einige Vorteile. Durch die Abgabe der Organisation können sich die Mitglieder ganz auf die Projektarbeit konzentrieren und werden somit maximal entlastet. Zu den Aufgaben gehören unter anderem:

  • Netzwerkorganisation
  • Strategische Ausrichtung
  • Projektbetreuung
  • Öffentlichkeitsarbeit

Projektmanager übernehmen beispielsweise die Beantragung der Förderungen, das Projektcontrolling, das Berichtswesen und die Marketingkonzeption.

Kontakt und weitere Infos

Als Netzwerkmanager betreuen wir branchen- und technologieübergreifende Netzwerke von Beginn an. Einen Überblick über unsere Netzwerke finden Sie hier.

Beispiel für ein von uns organisiertes Netzwerk ist das internationale Forschungsnetzwerk UmSenAuto. Hier kommen Partner aus der BeNeLux Region zusammen und forschen an gemeinsamen Projekten hinsichtlich Umfeldsensorik autonomer Fahrzeuge.

Sie haben eine Idee oder Interesse an einem Netzwerk teilzunehmen? Kontaktieren Sie unsere Berater und stellen Sie uns Ihre Fragen.

Für das Haushaltsjahr 2021 erhöht das Bundeswirtschaftsministerium das Budget der ZIM Förderung auf 633 Millionen Euro. Mit Hilfe der ZIM Zuschüsse können KMU somit die Risiken ihrer Entwicklungsvorhaben minimieren.

Erhöhung des Budgets – ZIM stärkt Unternehmen in der Krise

Für das laufende Jahr 2020 sind die Mittel bereits aufgebraucht. Demnach werden bis Jahresende keine Bewilligungen mehr ausgesprochen. Dennoch können weiterhin Anträge eingereicht werden. Diese werden dann im neuen Jahr begutachtet und bewilligt.

Die ZIM Förderung fördert KMU bis zu 500 Mitarbeitern und seit Neuauflage der Richtlinie auch Unternehmen bis 1.000 Mitarbeitern, sofern sie mit einem KMU kooperieren.

Ziele der ZIM Förderung

Mit Hilfe des erhöhten ZIM Budgets stärkt das BMWi die Innovationskraft sowie die FuE-Tätigkeiten kleiner und mittelständischer Unternehmen. Neben Einzelprojekten fördert ZIM auch Kooperationen. Diese sind von zentraler Bedeutung und profitieren deswegen auch von erhöhten Zuschüssen. Durch die Kooperation, auch mit ausländischen Partnern, wird der Wissens- und Technologietransfer gestärkt und es eröffnen sich neue Vertriebskanäle für die Unternehmen. So wird die Wettbewerbsfähigkeit des Deutschen Mittelstands nachhaltig gestützt.

Mit Hilfe von Beratung ZIM Fördergelder sichern

In unserer ZIM Beratung klären wir, ob Ihr FuE-Projekt die Voraussetzungen für einen ZIM Antrag erfüllt. Außerdem bieten wir Ihnen an, Ihr Projekt vollumfänglich zu begleiten. Das beinhaltet unter anderem:

  • Projektevaluation
  • Projektaufnahme & Antragsredaktion
  • Bewilligung & Abwicklung
  • Projektcontrolling

Wir arbeiten zudem erfolgsbasiert. Erst mit der Bewilligung Ihrer ZIM Zuschüsse erhalten wir unser Honorar.

Weitere Infos

Neben der ZIM Förderung gibt es weitere, profitable Förderprogramme, die die Innovationskraft des Unternehmens sichern:

Die Forschungszulage kann rückwirkend beantragt werden – so können sie auch im Jahr 2020 abgeschlossene Projekte noch im nächsten Jahr finanzieren.

Die IGP Innovationsförderung fördert zudem nicht-technische Innovationen.

Welches Programm für Sie geeignet ist, ermitteln wir in unserem kostenfreien Fördercheck. Einfach ausfüllen!

Im Rahmen des Fernstudienkurses PATINS (Patent- und Innovationsschutz) referiert Ignite Group Dr. Jörg Rupp zum Thema Patent- und Innovationsschutz in kleineren und mittleren Unternehmen im Online-Seminar am 27. Januar 2021.

Über PATINS – Patent- und Innovationsschutz

Der Fernstudienkurs ,,Patent- und Innovationsschutz Officer/Manager” (Universitätszertifikat) ist ein praxisnahes Weiterbildungsangebot der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Saar-Uni in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Fernstudien und Universitäre Weiterbildung der Universität Koblenz Landau. Auch in diesem Semester gibt es ein Seminar zum Thema PATINS – Patent und Innovationsschutz. Dr. Jörg Rupp, von Ignite Group hält einen Expertenvortrag zum Thema Patent- und Innovationsschutz in kleineren und mittleren Unternehmen.

Informationen zum Seminar

Die Kurse finden jeden Mittwoch im Rahmen des Fernstudienkurs Patent- und Innovationsschutz Officer/Manager als Online-Seminar statt. Auch im Sommersemester wird Jörg Rupp wieder als Dozent dabei sein.

Termine

Weitere Infos zu PATINS und zum Patentschutz

Alle Infos zum Fernstudienkurs Patent- und Innovationsschutz finden Sie auf der Webseite der Uni Koblenz Landau.

Sie interessieren sich für Patentschutz? Mit der WIPANO Patentförderung gibt es ein geeignetes Förderprogramm, das Ihnen bei der Patentanmeldung und -Verwertung behilflich ist.

Fragen zu Patenten und Innovationsschutz? Kontaktieren Sie uns!

In der Zukunft spielt Wasserstoff als Energieträger eine immer größere Rolle, jedoch fehlt hierfür die ausreichende Infrastruktur. Nun unterstützt die Bundesregierung viele Bereiche der Wasserstoffwirtschaft. Ignite Group Geschäftsführer Dr. Jörg Rupp referiert dazu im webImpuls „Förderung von Maßnahmen der Wasserstoffwirtschaft“.

Alles Wichtige im Überblick

Weitere Infos

Besuchen Sie unseren Terminkalender und verpassen Sie keine Veranstaltung!

In 10 Schritten zur erfolgreichen Kommunikationsstrategie – wie das funktioniert, erklären Olaf Mehlhose und Daniel Zinner, Co-Founder der Kommunikations-Agentur Kiez Digital im Gastbeitrag.

Jedes Unternehmen kommuniziert, ob es will oder nicht: über Firmen-Setup, Produkte und Dienstleistungen, die Auswahl der Kunden, Äußerungen seiner Mitarbeiter, den Online-Auftritt – sogar über Nicht-Äußerungen zu bestimmten Themen. Alle diese Botschaften tragen zur öffentlichen Wahrnehmung einer Organisation bei. In vielen Fällen unterscheidet sich diese allerdings beträchtlich von der beabsichtigten Wirkung. Eine Kommunikationsstrategie plant, ordnet und steuert diese Äußerungen mit dem Ziel, auf ein nutzbringendes Erscheinungsbild einzuzahlen. Natürlich hilft eine klare und zielgerichtete Kommunikation auch dabei, mögliche Investoren zu überzeugen oder Fördermittel zu gewinnen.

Die folgenden Schritte dienen als Anleitung für die Entwicklung einer effektiven Kommunikationsstrategie.

1. IST-Analyse

Die kritische Auseinandersetzung mit der aktuellen Situation ist der Ausgangspunkt für die Entwicklung eines Kommunikationskonzepts. Im ersten Schritt werden relevante Informationen gesammelt. Im Anschluss daran folgen die Beurteilung und Einordnung der gewonnenen Erkenntnisse. Zum Ende der Analysephase wird ein Dokument erstellt, dass die Ergebnisse zusammenfasst und daraus Schlussfolgerungen ableitet.

2. Ziele definieren

Nach der Standortbestimmung beginnt die eigentliche Strategiephase. Diese beginnt immer mit dem Formulieren von Zielen beziehungsweise mit einer Vorgabe, wohin sich das Unternehmen entwickeln möchte. Die Grundlage für den angestrebten SOLL-Zustand sind die Erkenntnisse, die während der Analysephase gesammelt wurden.

3. Kommunikationsziele formulieren

Im nächsten Schritt werden aus den übergeordneten Absichten konkrete Kommunikationsziele abgeleitet. Diese sollten positiv formuliert werden und SMART (spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch, terminiert) sein. Die Herausforderung besteht darin, die kommunikativen Zielsetzungen mit den Unternehmenszielen in Einklang zu bringen.

4. Zielgruppen bestimmen

Die Botschaften eines Unternehmens richten sich in erster Linie an dessen Kundschaft – aber nicht nur. Die Beziehungen zu Mitarbeitern, Geschäftspartnern, Medienvertretern, Influencern und weiteren Stakeholdern spielen für viele Organisationen ebenfalls eine wichtige Rolle. Eine Möglichkeit zur Segmentierung bietet das Entwickeln von Personas, die typische Vertreter der Zielgruppen anhand von Merkmalen wie Demografie, Verhalten, Persönlichkeit, Psychologie, Bedürfnissen, Interessen und Werten charakterisieren.

5. Das Kommunikationskonzept erarbeiten

Wenn sich ein Unternehmen entschieden hat, wen es ansprechen will, geht es darum, eine Strategie für die Kommunikation mit den verschiedenen Zielgruppen zu entwickeln. Dazu zählen die Art und Weise, Inhalte, Botschaften, aber auch Dramaturgie, Tonalität und Stil der Ansprache. Wichtig: Trotz unterschiedlicher Zielgruppenansprache sollte die gesamte Kommunikation einheitlich sein.

6. Cross-Media-Strategie entwickeln

Unternehmen stehen zahlreiche Kommunikationskanäle zur Verfügung, zum Beispiel die Unternehmenswebseite, soziale Netzwerke, digitale Plattformen, TV, Radio, Mailings, PR & Presse. Die Kunst besteht darin, herauszufinden, welche Kanäle für Ansprache und Austausch mit den Zielgruppen am besten geeignet sind.

7. Produktion planen

In dieser Phase werden auf Basis von Zielen, Zielgruppen und Konzept konkrete Kommunikationsmaßnahmen geplant. Ein Redaktionsplan gibt Unternehmen die Möglichkeit Aktionen, Umfang, Zeitrahmen und Ressourcen zu bestimmen.

8. KPIs definieren

Kennzahlen, sogenannte Key Performance Indicators (KPIs) geben Unternehmen die Möglichkeit, den Erfolg ihrer Kommunikationsmaßnahmen zu überprüfen. Kennzahlen gewinnen an Aussagekraft, wenn sie sich auf einen Zeitraum (Tag, Woche, Jahr) oder einen Vergleichswert (fallend, gleichbleibend, steigend) beziehen.

9. Budget kontrollieren

Im Normalfall wird vor der Entwicklung einer Kommunikationsstrategie ein Budgetrahmen vorgegeben. Nach Planung aller Aktivitäten lässt sich der finanzielle Aufwand allerdings viel genauer kalkulieren. Der tatsächliche Bedarf sollte auf jeden Fall noch einmal mit dem Ausgangswert abgeglichen werden.

10. Strategie anpassen

Was in der Theorie Sinn macht, kann in der Praxis grandios scheitern. Darum ist eine Kommunikationsstrategie niemals in Beton gegossen. Unternehmen sollten immer einen Blick darauf haben, ob die Maßnahmen auch den gewünschten Erfolg bringen, und sich nicht scheuen, nachzujustieren oder Erfahrungen einfließen zu lassen.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir das generische Maskulin, das ausdrücklich alle Geschlechterformen inkludiert.

Über die Autoren

Olaf Mehlhose und Daniel Zinner sind die Co-Founder der digitalen Kommunikations-Agentur KiezDigital.

Olaf Mehlhose

Daniel Zinner

Übrigens: Auch Ignite Group war schon zu Gast im internationalen Kiez-Talk. Im Januar 2021 könnt ihr euch das Interview anhören: Dr. Jörg Rupp gibt Einblicke zur Gründungsgeschichte unseres Unternehmens und in sein Daily Business.

Die BVMW e.V. lädt ein zu ihrem WebImpuls: Auf den Punkt gebracht – ”Business-Pitch 6 x 3”. Sechs BVMW-Mitglieder, darunter Dr. Jörg Rupp, stellen in einem Elevator Pitch ihr Unternehmen oder ein gezielt ausgewähltes Unternehmensthema vor.

Der Pitch

Sechs Mitglieder stellen jeweils in einem drei-Minütigen Statement, auch Elevator Pitch genannt, ihr Unternehmen oder gezielt ein bestimmtes Unternehmensthema (Produkt, Dienstleistung) vor.

Informationen zum WebImpuls

Wichtig

Beachten Sie, dass eine Anmeldung bis spätestens drei Stunden vor Veranstaltungsbeginn erfolgt sein muss.

Die Voraussetzungen der ZIM Förderung – wer kann einen ZIM Antrag stellen und was gibt es zu beachten?

ZIM – bundesweite Förderung von FuE-Projekten

Mithilfe der ZIM Förderung können KMU die Personalkosten ihrer FuE-Projekte finanzieren. ZIM wird bundesweit angeboten und ist ein branchen- offenes Förderprogramm des Bundeswirtschaftsministeriums. Ein ZIM Projekt kann sowohl allein als auch in Kooperation mit weiteren Unternehmen oder Forschungseinrichtungen durchgeführt werden. So können KMU einen erheblichen Teil der Projektkosten reduzieren. Ziel der Förderung ist es, die internationale Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen um den Mittelstand, den Motor der deutschen Wirtschaft, nachhaltig zu stärken.

ZIM eröffnet KMU also zahlreiche Möglichkeiten, im Unternehmen eine Innovationskultur aufzubauen. Umso wichtiger ist es, die Voraussetzungen der Förderung zu kennen.

ZIM Voraussetzungen: Wer ist antragsberechtigt?

Prinzipiell können kleine und mittelständische Unternehmen und Forschungseinrichtungen Anträge zur ZIM Förderung stellen. Bei den Unternehmen wird nach Größe und Alter unterschieden.

1. ZIM Voraussetzungen für Unternehmen

Voraussetzung für die ZIM Förderung ist eine Betriebsstätte / Niederlassung in der Bundesrepublik. Anträge stellen können:

  • KMU bis 250 Mitarbeiter, die weniger als 50 Mio. Euro Jahresumsatz erzielen ODER deren Jahresbilanzsumme kleiner als 43 Mio. Euro ist. Ihnen steht außerdem die Option zur Verfügung, Zuschüsse für die Vermarktung zu beantragen.
  • Unternehmen bis 500 Mitarbeiter. Hier sind die Fördersätze jedoch etwas geringer.
  • Unternehmen bis 1.000 Mitarbeiter, sofern sie mit mindestens einem KMU kooperieren.

Die Anzahl der Mitarbeiter und Umsatz- bzw. Bilanzangaben beziehen sich auf das gesamte Unternehmen, also mit verbundenen oder Partnerunternehmen.

2. ZIM Voraussetzungen für Forschungseinrichtungen

Da ZIM eine Förderung des Mittelstandes ist, fördert es in erster Linie KMU. Forschungseinrichtungen erfüllen zudem die Voraussetzungen, wenn sie mit mindestens einem Unternehmen kooperieren und sie zusammen einen ZIM Antrag stellen.

3. Voraussetzungen für ausländische Unternehmen und Forschungseinrichtungen

Auch internationale Kooperationen erfüllen die ZIM Voraussetzungen. Deutsche Kooperationspartner profitieren in dem Fall von höheren Fördersätzen. Ausländische Partner erhalten jedoch keine ZIM-Förderung, sondern können in ihrem Heimatland entsprechende Fördermittel beantragen. Das BMWi veröffentlicht dazu temporäre Ausschreibungen und koordiniert damit eine synchrone Förderung zwischen den Partnern.

4. ZIM Netzwerkmanagementeinrichtungen

Für ein ZIM Netzwerk braucht es mindestens sechs antragsberechtigte Unternehmen. Eine entsprechende Netzwerkmanagementeinrichtung muss sowohl technologische Kompetenzen und Erfahrungen im Projektmanagement, im Innovationsprozess sowie im Marketing besitzen.

Voraussetzungen für ein ZIM Projekt

Generell gilt:

  • Entwicklungen müssen sich am internationalen Stand der Technik orientieren.
  • Die Ergebnisse liefern Unternehmen neue Inhalte oder Erkenntnisse.
  • Unternehmen müssen finanziell sicher dastehen, also nicht in Schwierigkeiten sein.
  • Die Finanzierung des Eigenanteils des FuE-Projektes muss abgesichert sein.
  • Die Projektarbeit wird nach den Regeln für FuE-Tätigkeit und Projektmanagement durchgeführt.
  • Projektunterlagen sind mind. fünf Jahre aufzubewahren.

ZIM Durchführbarkeitsstudien

Im Vorfeld zum ZIM Projekt können Unternehmen mit den Durchführbarkeitsstudien die Machbarkeit prüfen. Diese können junge Unternehmen (bis zu zehn Jahre), Kleinstunternehmen (bis zu zehn Mitarbeiter) sowie ZIM Erstantragstellern beantragen. Voraussetzung ist außerdem, dass die Studie zur Vorbereitung eines ZIM Projektes dient und nicht direkt wirtschaftlich verwendet wird.

ZIM Kooperationsprojekte

Bei Kooperationsprojekten ist Voraussetzung, dass die Projektarbeit in einem ausgewogenen Verhältnis auf die Projektpartner verteilt wird. Mit dem Projektstart muss ein Kooperationsvertrag geschlossen werden, der die Rahmenbedingung der Zusammenarbeit enthält.

Hinweis: Jeder Partner stellt seinen eigenen ZIM Antrag. Bewilligt wird jedoch das Gesamtvorhaben.

ZIM Netzwerke

ZIM Netzwerke sind Konsortien bestehend aus mindestens sechs KMU, oftmals beteiligen sich zusätzliche Forschungseinrichtungen. In Workshops werden Themen erarbeitet, die dann in Untergruppen bearbeitet werden. Für diese gelten anschließend die allgemeinen Voraussetzungen der Kooperationsprojekte. Für das Netzwerk muss eine Managementeinrichtung beauftragt werden. Dieses begleitet die Koordination und Moderation, entwickelt einen Technologie-Fahrplan und begleitet die Unternehmen während des Antragsprozesses.

ZIM Check: Erfüllt Ihr Projekt die Voraussetzungen?

Unser kostenfreier Fördercheck gibt Ihnen Unverbindlich die Auskunft, ob Ihr Unternehmen mit Ihrem Projekt die ZIM Voraussetzungen erfüllt.