Suchen
Close this search box.

Die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF)

Home » Die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF)

Verglichen mit dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) ist die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) weithin eher unbekannt, obwohl die Projekte der IGF oft Vorläufer eines ZIM-Vorhabens sind.

 

Die Industrielle Gemeinschaftsforschung ist vorwettbewerblich ausgelegt und daher auch weniger bekannt als ZIM. Sie vereinigt konkurrierende Unternehmen sowie Unternehmen aus einer ganzen Wertschöpfungskette in projektbegleitenden Ausschüssen. Dabei ist nicht von Beginn an ersichtlich, welche innovationsrelevanten Erkenntnisse gewonnen werden.

 

Garantie der wissenschaftlichen Qualität

Nichts desto trotz ist die IGF sehr populär. Rund 97% aller befragten Unternehmensvertreter würden jederzeit wieder in einem Ausschuss teilnehmen. Die wissenschaftliche Qualität und der voraussichtliche wirtschaftliche Nutzen werden garantiert, indem den antragstellenden industriellen Forschungsvereinigungen Gutachter an die Seite gestellt werden. Diese Gutachter sind aus den verschiedensten Bereichen aus Wissenschaft und Wirtschaft rekrutiert. Die Projekte werden letztendlich von ausgewiesenen Forschungseinrichtungen ausgeführt. Das Förderprogramm unterstützt bei den Personalkosten. 138,5 Mio. € stehen jeweils in den Jahren 2015 und 2016 für die IGF zur Verfügung. Durchschnittlich werden so 350 Projekte pro Jahr gefördert.

 

Ziele der Industriellen Gemeinschaftsforschung

Die IGF wird seit 60 Jahren auch von der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) unterstützt. AiF ist Partner des BMWi und Dachorganisation aller 100 Forschungsvereinigungen in Deutschland. Ziel der IGF ist es nicht nur, die Innovationskraft der mittelständischen Wirtschaft zu fördern, sondern auch einen Beitrag zur Fachkräfteentwicklung und zur Förderung von Normungsvorhaben zu leisten. Die IGF ist das Skelett der Programme für den Technologietransfer der Bundesregierung. Dies spiegelt sich darin, dass es in ganz Deutschland fast keinen Landkreis ohne ein Unternehmen mit Bezug zur IGF gibt.