Das Gründersterben in Deutschland

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Zusammenfassung: Leitartikel des Handelsblattes vom 06. August 2013

Zahl der Existenzgründungen auf dem niedrigsten Stand

Nur noch jeder dritte Erwerbstätige kann sich vorstellen, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Somit steht das Erfolgsmodell Mittelstand auf dem Spiel. Das rohstoffarme Deutschland ist aber darauf angewiesen, dass kreative Köpfe Erfindungen entwickeln, Jobs schaffen und damit die Basis für den Wohlstand legen.

1 Million weniger Selbstständige im Jahr 2050

Nach Berechnungen des Deutschen Industrie- und Handelskammertages wird es im Jahr 2050 in Deutschland 1 Million weniger Selbstständige geben. Dabei sank schon im vergangenen Jahr die Zahl der Existenzgründungen auf den niedrigsten Wert seit der Wiedervereinigung.
2012 haben sich nur noch 346 000 Deutsche selbstständig gemacht. Die gute Arbeitsmarktlage ermöglicht es, dass große Konzerne Absolventen einstellen, die über eine Selbstständigkeit nachdenken. Dies geschieht oft in letzter Minute. Die Einstiegsgehälter liegen im oberen fünfstelligen Bereich.
Fällt die Entscheidung für die Selbstständigkeit und gegen den sicheren Industriejob, so sind viele Bürokratiehürden zu nehmen. Es ist dringend notwendig, dieses Verfahren zu vereinfachen.

Die deutsche Wirtschaft gerät ins Hintertreffen

Die deutsche Wirtschaft wird auch dadurch gefährdet, dass nur 8 % aller Gründungen technologisch innovativ sind. Deutschland liegt damit weit hinter den USA, Japan oder Südkorea. Diese Entwicklung führt dazu, dass wir ins Hintertreffen geraten und Wohlstand verlieren.

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